Der Sörnzig-Giro 2009

heimwärts

unterhalb Schloß Rochlitz

Die  HALLZIGER hatten mit der Organisation der Muldental-Heide-Schleife am 16. August die Messlatte hoch gelegt (siehe Bericht unten). Landschaftlich reizvoll, mit einem abwechslungsreichen Geländeprofil und ausgesuchten Bewirtungen (besonders die finale Speicherauffüllung im Salamander-Haus!), präsentierte sich diese Herausorderung mit rund 180 Kilometern schon im Marathon-Bereich. Nun, eine Woche später sollte es,  kilometertechnisch auf einem niedrigeren Niveau, erneut in die südlichen Regionen gehen. Diesmal hatte die BLOGSPORTGRUPPE (BSG) zur Ausfahrt geladen. Über die einschlägigen Foren fand sich dann auch ganz schnell eine asphalt- und weizentaugliche Community, die sich der Vorteile einer adrenalin- und glückshormonhaltigen Ausfahrt durchaus bewußt war. Start 11.00 Uhr an der Gabel in L.E. zu einer wirklich christlichen Zeit. 11.34 Uhr Vereinigung mit den HALLZIGern in Oelzschau. Entspanntes kurbeln durch altbekannte Siedlungsgebiete.  In Colditz Passage der „Dauerbaustelle“ Muldebrücke und weiter durch diverse Kreisverkehre ins Muldental via Lastau nach Rochlitz. Die Querung der Mulde vor Rochlitz wird  „traditionell“ über den Wandersteg hinter dem stillgelegten Bahnhof genommen. Dort entsteht das ebenfalls traditionelle Gruppenbild der Ausfahrt. In Rochlitz spielt  Sven, alias Radler, seine Ortskenntnis aus und führt das Peleton auf Schleichwegen durch die porphyrträchtige Ansiedlung. Nach der Muldequerung unterhalb des hoch über der Mulde wachenden Schlosses  verzweigen sich die Wege des Fahrerfeldes. Der Autor fährt allein über den Junkerberg (20%) hinüber zur Strecke, die auf dem Lenkertamagotchi „angewiesen“ ist. Das Peleton folgt dem ortskundigen Sven   auf asphaltierten Wegen entlang der Mulde und schön im Tal nach Sörnzig zum angepeilten Verschnaufen. Da der Autor sich noch die Auf- und Abfahrten zwischen Rochlitz, Biesern und Steudten gönnte und dementsprechend länger auf dem Asphalt verweilte, konnten die anderen 13 Giganten der Landstraße derweil schon die SiestaAusfahrt Sörnzig einläuten und das eine oder andere isotonische Getränk ordern. Schließlich, nach ausgiebiger Pause, werden die restlichen Kilomter via Wechselburg, Geithain in Angriff genommen. Im Anstieg nach Fischheim reißt Chemiefloh die Kette…Aber es gibt noch Wunder: Wieselflink hat ein Tool zur Behebung des Schadens dabei!!  Das Dach der Tour, oberhalb Mutzscheroda, wird in geschlossener Formation passiert. Ein Zeichen für den sehr entspannten Charakter der Ausfahrt. Fast immer ritzelt der Pulk in profimäßiger Zweierreihe, kurz unterbrochen durch einen Reifenschaden von Wieselflink  in Flößberg.  Zum Ende hin wird es etwas zügiger…doch 25 Kilometer vor dem Zielstrich schert eine kleine Gruppe am Traditionsgasthof in Thierbach aus, um noch  auf ein schnelles Weizen einzukehren.  Später erfolgt die Tourtrennung in Oelzschau. Die HALLZIGER peilen den Zielstrich in Borsdorf an, die BLOGSPORTLER eilen in Richtung Lößnig und  Connewitz. Ein schöner Rennradtag! Bilder zum Ereignis gibt es hier.

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