Unification Day – Circle of Friends

zum_erbhofin böser Vorahnung, dass ein gewisser Guido tatsächlich foreign secretary wird, habe ich dem Titel unserer heutigen Ausfahrt auch gleich mal einen internationalen Anstrich gegeben. Nun zum Bericht: Der „Unification Day“  startete im warmen Oktoberlicht und die vom  BSG-Vorsitzenden kurzfristig vereinbarte Treffzeit für ein kleines feiertägliches Blosgsportründchen hat tatsächlich einige BLOGies aktiviert :-). Pünktlich 13.00 Uhr formierte sich an der Gabel ein erlesenes kleines Team um in südliche Regionen aufzubrechen: Markus, Gert, Jörg, Wolle + myself.  Schon die ersten Kilometer im auffrischenden Herbstwind ließen ahnen, dass es wohl doch nicht nur eine gemütliche Rollerunde (wie mal angekündigt) werden würde. Wenn schon die 6%-Abfahrt hinunter zum Butterfly nur mit Druck auf dem Pedal in einen  40+-Bereich gebracht werden konnte, ist das für die „Gebläseaktivität“ an diesem Tag ein beredetes Zeichen. Wir wählten aus diesen Gründen auch verschlungene, hakenschlagende unification dayWege, die uns mal von vorne, mal seitlich und mal genüsslich von hinten mit Wind versorgten. Die Route führte dementsprechend im Zickzack durch die südlichen Gefilde. Die erwähnte Butterfly-Passage bildete den Auftakt, um dann über ein paar gut asphaltierte Wirtschaftswege in Richtung Eulatal voranzukommen. Der „Parteitag“ in Thierbach flog vorbei und mit Seitenkante wurde die nervige Hauptstraße parallel zum Bockwitz-See entlang pedaliert, um dann endlich am Abzweig Schönau auf komplett autofreies Terrain zu kommen. Hinunter nach Prießnitz und dort am Ortseingang scharf nach rechts waren wir dem Ziel des Tages, dem „Erbhof“, ziemlich nahe. Mit einem, uns zunächst unbekannten Radsporttrio,  versuchten wir an dieser Stelle mitfahrenden Kontakt (Hinterrad). Jörg konnte am längsten mithalten, der Rest  bröckelte  im straffen SW-Wind schön ab…Gert erklärte später, dass sich das Trio wohl aus Sympathisanten von „Radsport Grunert“ rekrutierte. Das Trio wurde später schnell ein Duo, denn die hatten im Wind auch mal schnell ihren dritten Mann vergessen, der sich in unseren Reihen „ausruhen“ durfte. Die wörtlich zu nehmende RÜCKsicht fehlte auch unserem Quintett vereinzelt. Im Wind, beflügelt von den Endorphinen, wurde gekurbelt was das Zeug hielt. Der Zusammenhang, dass der Ire Hughs und Hans Kosterlitz 1975 Endorphine erstmals im Zwischenhirn des Schweins nachgewiesen haben, bekam so für mich eine sehr aktuelle Bedeutung. Vorne keuchte die Meute, angeführt von Jörg. Hinten Gert + myself. Tröstlich: solang die vorne keinen (Strecken)Plan haben, muss es immer wieder zum zwanghaften halten kommen 😉 Kurz vor Greifenhain formierte sich das Quintett also zwangsläufig neu und rollte nun geschlossen auf den von früh herbstlicher  Sonne beschienenen  Erbhof.  Leider wurde uns der,  in vielfacher guter Erinnerung gebliebene,  kleine Blechkuchenteller verwehrt, da die Chefin offensichtlich die Variante Kaffee/Kuchen für diesen Feiertag nicht in petto hatte. Schade. Aber zumindest eine kleine Aufhopfung gelang und versöhnlich stimmte, dass das Weizen vom Faß kam Blogsportamfeiertagund somit auch in „Baby-Dosierung“ gereicht werden konnte (0,33ltr.) Beflügelt vom Weizen und angetrocknet von den sehr spätsommerlichen Sonnenstrahlen klickten wir dann wieder ein peilten, nun den Wind teilweise im Rücken,  erneut das Eulatal via Frauendorf, Hopfgarten und Elbisbach an. Flotte Lotte war das Motto:-) Und schließlich funktionierte auch das fahren in der Staffel. Jedenfalls andeutungsweise! Wolle, die alte Nähmaschine, hielt das Tempo ordentlich hoch und ich musste mal kurz daran denken, dass es wohl sehr viele Stoffbahnen waren, die er an diesem Tag der teutonischen Einheit zusammengenäht hat. Das wären vor zwanzig Jahren viele Fluchtballons gewesen…Damit schließt sich dann auch der Reigen: Fünf ehemalige Zonis hatten einen schöne Einheits-Ausfahrt🙂

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3 Antworten zu Unification Day – Circle of Friends

  1. Wolle schreibt:

    1. angenehme Tour bei schönem Wetter (Wind!)
    2. ausgefeilter Bericht
    Danke
    Wolle

  2. ritzelconnection schreibt:

    …da muss ich doch mal drüber nachdenken 🙂

  3. Gert schreibt:

    Du könntest Schriftsteller werden, da müßtest Du nicht in einem Büro abhängen und würdest vollkommen frei in Deinem Tagesablauf sein.
    Und viel mehr Zeit zum Radfahren haben. Schreiben könntest Du dann Nachts,
    da bist Du ja in Übung.
    Freue mich schon auf den nächsten Bericht.
    Danke Gert

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