Das Jagdkollektiv-Team Ritzoard- auf dem Weg zum Café de Saxe

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Das Jagdkollektiv RITZOARD

Es gibt Wetterlagen, vorausgesagte oder-geahnte, die rufen nach spontanen Entscheidungen. So was war heute dran. Scheiß auf Pause und Beine hoch…Es juckt doch in den Knochen, wenn draußen vor strahlend blauem Himmel die bunten Blätter, angefasst von einem mäßigen Südostwind,  zu Boden taumeln und an der Küchenwand die Außen-Innen-Luftdruck-Luftfeuchte-Messeinheit Werte preisgibt, die man nicht ignorieren kann, schon gar nicht, wenn Urlaubstage der Background für entspanntes Tun sind.  Geniales Wetter für die Jagd auf Endorphine! Alle Waffen, die der Jäger braucht, wenn er auf Endorphine geht,  stehen im Keller: drei Räder für jede Jagdsaison: Sommer, Herbst und Winter. Der Jäger entscheidet sich heute noch einmal  für die Sommerwaffe. Leicht, doch schon robust mit 25ern bespannt, ist sie  das richtige Mittel im langwelligen Herbstlicht auf Pirsch zu gehen und die Asphaltsau zu erlegen. Richtig Spaß macht die Jagd aber erst im Kollektiv. Früher nannte man das denn auch Jagdkollektiv und meldete seine Jagd brav bei der zuständigen Forstbehörde an 😉 Heuer ist das Jagen (zumindest das von Endorphinen) zu einem Volkssport verkommen und kann frei ausgeübt werden. Gleichgesinnte werden per INet geworben und rotten sich an geposteten Treffpunkten zusammen.  Wahrlich freiheitlich und nur dem Lustprinzip folgend. Kurzum die Jäger IZOARD und RITZEL posteten und simsten, das es eine Lust hatte. Und sie fanden sich. Ab Meusdorf ging es hinaus ins Rennradjagdgebiet, um die Vermehrung der Asphaltsau zu dokumentieren. An Position 1 wurde mit Freude vermerkt, dass die nun schon einige Wochen alte Asphaltdecke gut angenommen wird. Das es am Ende des gerade asphaltierten Abschnitts, kurz vor DM, noch „hakt“ ist bedauerlich aber sicher in Zukunft reparabel. Immerhin entschädigt der Blick auf das Kaffeerunde nach Grimmaentstehende Hafenbecken ein wenig (wenn man Phantasie mitbringt). Die Asphaltpassage durch den „Mitteldeutschen Industriepark Espenhain“ (Position 2) ist, erinnerungstechnisch, eher etwas für gestandene Helden aus der Zeit der schwefelhaltigen Luftschichten;-) Aber immerhin wird eine schnelle Verbindung nach Thierbach hergestellt:-) An Position 2a musste das Jagdkollektiv sich den Argumenten der Aufsichtsbehörde (Security-Service soundso) geschlagen geben und die Erkundung ob einer geheimen, asphaltierten Verbindung in Richtung Eulatal aufgeben. Deswegen an Position 2a nur ein kümmerlicher Wurmfortsatz! Schon viel besser und ergiebiger die Bejagung des Gebietes zwischen Großbuch und Grethen, denn dort hatten Agenten (u.a. Rotorello) ausgemacht, dass der ehemals materialschädigende LPG-Beton-Platten-Weg einer top-asphaltierten  Piste gewichen ist (Position 3). Hier wurden Fördermittel tatsächlich mal im Dienst der RR-fahrenden Sektion eingesetzt! Über Grethen und das Rote Vorwerk weiter vorangekommen, offenbarte sich an Position 4, dass der ehemalige Platten- und Feldweg nach Beiersdorf nunmehr 1a asphaltiert wurde! Vorbildlich!! Den nahm sich das Jagdkollektiv dann auf der Rückfahrt vor, denn es galt erst einmal dem Café de Saxe (einer bekannten Fürsorgeeinrichtung für unterzuckerte RRadler!)  in der Grimmaer Brückenstraße einen Besuch abzustatten. Quarktasche, Prasselkuchen und vorausschauend ein Reformationsbrötchen, begleitet von einem Käffchen, kennzeichneten den 30 Minuten-Stopp der Jäger. Kalorientechnisch aufgebrezelt ging es dann, mit forschem Süd-Ost im Rücken und mit einem Zwirn immer schön 30++ wieder Richtung Leipziger Tieflandsbucht. Das es zwischen Ammelshain und Naunhof, straßenbegleitend, schon länger einen schönen asphaltierten Radweg gibt (Position 5), sei am Rand erwähnt. Weil es, sonnenuntergangsbedingt, frisch wurde, haben wir den traditionellen Getränkeautomaten kurz vor der Sachsen-Klinik in Erdmannshain  ignoriert und sind, angereichert  mit Endorphinen und voller Euphorie, über Liebertwolkwitz und am Probstheidaer Herzzentrum vorbei  am Ausgangspunkt der Pirsch aufgeschlagen. Ein kleiner finaler Schlenker um den Markkleeberger See sollte die Jagdstrecke auf 100km runden…

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