Mit Campa durch die Pampa

elfseenquerblogrundeDie aktuelle Ausfahrt der Blogsportgruppe (Ralf, Gert + me) war an diesem sonnigen Novembertag den Querradfahrern gewidmet. Für die ursprünglich geplante Asphaltausfahrt fanden sich, nach der kurzfristig geposteten Ausschreibung, einfach keine Kandidaten… Nachdem Ralf durch ein häusliches Missgeschick und die daraus resultierenden logistischen Handlungen 😉 die Zeitvorgabe zum geplanten Start um 11.00 Uhr an der Seeterrasse nicht einhalten konnte, drehte ich mit Gert erst mal eine Warteschleifenrunde am Markkleeberger See.  Schließlich trafen wir uns am Westufer und es konnte losgehen. Was die Tourplanung anging, hatte  ich mir  vorgenommen,  möglichst viele Seen im Südraum zu tangieren. So weit der Plan. Anfänglich kurz aufgehalten durch einen Reifenschaden, gaben wir unseren Querrädern dann ordentlich die Sporen.

Bild1620

Vorbei am  Stausee Rötha und weiter auf neuen,  den Gewässerverbund begleitenden Wegen (entlang der „neuen“Pleiße),  peilten wir zunächst über Kahnsdorf den Speicher Witznitz an. Nach Querung der B95 ging es dann an der Einfahrt zur Ökologischen Station Birkenhain schön rein in die Pampa rund um die kontaminierten Restlöcher verflossener Kohle- und Kiesförderungen. Bild1623Von den Blicken aufmerksam grasender Jaks verfolgt und das Reservat  Bockwitzsee auf der linken Seite ritzelten wir in Richtung Harthsee. Eine sehr schlammige Passage musste noch gemeistert werden, um dann hinter Bubendorf in Benndorf durchs Torhaus auf das asphaltierte Wirtschaftswegesystem in Richtung Eschefeld (Teichhaus) zu gelangen. Die HO-Gaststätte  „Teichhaus“ war uns dann für einen Zwischenstopp zu nobel und wir stemmten uns noch mal kurz in den zügig blasenden Ostwind, um an der Rennstrecken-Tanke (Frohburger Dreieck) die Energiereserven aufzufüllen. An dieser Tanke, dem Umkehrpunkt der Tour, gaben  Bowu, Ösibrause, Cola und ein Hopfengetränk dann den nötigen Schwung, um ambitioniert den Heimweg anzutreten. Die Ösibrause macht ungestüm und so kam es, dass mir in Schönau noch der Sinn nach „Wegeerkundungen“ stand. Meine geduldigen Mitstreiter tolerierten ohne Murren eine matschige Schotterpassage am Nordhang des Bockwitzsee, die ich später mit der Rückkehr auf die B 176 beendete. Nun ging es auf Asphalt zunächst bis Eula, um dann hinter der B95-Tanke auf die hoch gelegene Seepromenade am Haubitzer See einzubiegen. Via Espenhain, Rötha, vorbei am letzten der elf Seen, dem Rückhaltebecken Stöhna, grüßte am nahen Horizont ein Lichtschein der Messestadt. Wenige Meter  vor dem Erreichen des Ausgangspunktes unserer Tour, fiel uns die „Weinbeißerei“ am Nordstrand des Markkleeberger Sees  auf und wir stiegen aus dem Sattel, um angelockt vom Kaminfeuer im mediterranen Ambiente noch einen exquisiten Final-Glühwein zu genießen. Spezieller Dank an Francesca aus Apulien…(die Qualität dieses  Glühweins wird wahrscheinlich anlässlich der vor uns liegenden „Glühwein-Giros“ nicht erreicht werden)

am Kamin

Ein Fazit: schöne Querrunde durch die Pampa. Fast 80% abseits vom Asphalt (vielleicht mit 100km etwas zu lang…) Geniales Finale mit einer gastronomischen Neuentdeckung (Weinbeißerei!) Weitere QuerBLOGrunden sollten folgen 🙂 Ach ja, Die Nachbereitung:

Reinigung

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