Im Kampf um den Goldenen Schneemann

Die Blogsportgruppe reagierte äußerst flexibel auf Tief „Daisy“ und begab sich auf den Tiefschneepfad der alternativen Trainingsformen. Angeblasen war eine Runde um den Markkleeberger See (ohne Hilfsmittel) Los gings um 11.oo Uhr an der Seeterrasse. Am Start: Gert aus St. Mölkau, Ralf (hatte sich im Camp  „Messners Erben“ extra präpariert und die Pudelmütze vom Reinhold auf dem Kopf) und myself. Was uns, bei aller Unterschiedlichkeit der Wanderausrüstung einte, war: wir hatten natürlich unsere Räder mit. Ganz ohne geht es eben doch nicht…Schon 30 Minuten nach dem scharfen Start, sichtbar an der Aufstellung der Räder im Tiefschnee, begegnete uns ein wahrer Gigant des schneefreien Asphalts: der mehrfache DDR-Meister auf der Straße, Olympiasieger von 1988 (im Vierer Straße) und Ex-Profi „Neppe“ alias Uwe Ampler. Nach einem kurzen Päuschchen und einem neidischen Seitenblick auf die perekte Langlaufausrüstung (Bindung Campa, Stöcke von „Storck“) widmeten wir uns wieder unserer Tagesaufgabe: Dem Kampf um den Goldenen Schneemann. Kaum hatten wir den ersten Prominenten verdaut, kam uns an der Krostwitzer Höhe  im leichten Schneetreiben der mehrfache Bergmeister der Blogsportgruppe und Extremradler Jörg auf Brettern entgegen. Wir verabredeten uns kurz zum finalen Treff in der „Weinbeißerei“, von der uns zu diesem Zeitpunkt noch etwa 6 Kilometer Tiefschnee trennten. Jörg spurte in der Loipe weiter und wir verschnauften erst mal im Skulturenpark „Alice Schwarzer“, oberhalb des B-Turms, den das Pionierbattallion vom „Manöver Schneeflocke“ am Wegesrand errichtet hatte und wegen der ausgehenden Fördermittel nicht zurückbauen konnte. Nach dem obligaten Fotoshooting ging es auf die finalen Kilometer der Tortour de Snow. Nun im Gegenwind wurde Stiefel an Stiefel und  im Gänsemarsch dem Nordost getrotzt. Jörg kam uns just in dem Moment entgegen, wo wir die letzten Reserven für den Endspurt mobilisierten. Aus trainingsphysiologischen Gründen konnte er in der Schänke nicht länger auf uns warten, wünschte gutes Gelingen für den Rest  und entschwand im eisigen Schnee…Jetzt trennten uns nur noch wenige hundert Meter von der finalen Wärmestube in der wir uns nach knapp zwei und dreiviertel Stunden Tiefschneemarsch bei   Jaga-Tee und  Jause, verwöhnt von Francesca, die Wunden  leckten…Was für ein grandioser Wandertag! Und: Die „Weinbeißerei“ ist die einzige uns bekannte Restauration, wo Fahrräder genauso willkommen sind, wie deren Besitzer 😉 Hier noch eine kleine Fotoauslese von unterwegs:

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