Speckweg 2010

Was für ein Tag! Die SPWTour2010, einmal wetterbedingt verschoben, ging nun am 28. März über die Bühne. 49 Kerle (der härteren Sorte) und 1 Girl (der ganz harten Sorte) schrieben sich zur traditionellen Speckweg-Schleife über 109km ein. Ralf (IZOARD), die funktionierende Mechanik und Logistigker der Ausfahrt, hatte alle Hände voll zu tun die Essenmarken an den Mann und die Frau zu bringen und gelegentlich einen sorgenvollen Blick auf den Himmel zu richten. Doch pünktlich zum Start hatte sich, gottlob vorher,  ein größeres Wolkenfeld „entleert“ und das Peleton machte sich zunächst „trocken“ auf den Weg. Zuvor hatte Silvio an der Kasse des GRUPETTO jede Menge Regenjacken in die Kasse zu tippen…Ja, es sah nach einer Wasserfahrt aus…Aber das Glück ist den Unverzagten hold! Erst nach knapp 30 Kilometern, just bei der ersten PP-Pause öffneten sich die Schleusen und es fing an zu jauchen. Doch die Regenattacken hielten sich in Grenzen. Schon bei der Anfahrt zur ersten Muldenüberquerung, kurz vor Wurzen, war wieder alles im grünen Bereich. Die Passage durch die Ringelnatz-Stadt erfolgte unter reger Anteilnahme abwesender Bevölkerungsteile  und die anschließende Fahrt entlang der Obstplantagen wurde für kurzweilige Unterhaltung genutzt. Das Peleton ritzelte mit leichter Rückenkante an den „windtechnischen Umkehrpunkt“ des Parcours. Kurz hinter dem Kreisverkehr der Siedlung „Schwarzer Kater“ gab es dann die PP-Pause Nr. 2. Eine Moto-Cross-Off-Road-Horde touchierte mehrmals das SPWT-Feld und verschwand laut knatternd am Horizont, um dann wieder aufzutauchen. Schnittchen, die schon erwähnte einzige feminine Teilnehmerin der SPWT, vermutete, dass die Off-Roader möglicherweise nur einen Rundkurs absolvieren und sich dementsprechend häufig an unserem Feld vorbeischlängelten. Was da wirklich abging bleibt offen…Offen bleibt  auch, warum sich unser  bis dahin diszipliniert dahingleitendes Feld dann ausgerechnet in den Offenland-Windpassagen gnadenlos zerteilte. Gerade in der Anfahrt auf Wermsdorf, entlang der Südkante der Dahlener Heide hätte es Sinn gemacht sich GEMEINSAM dem Ziel zu nähern. Andererseits ist natürlich nachvollziehbar, dass nach dem langen Winter die Endorphine verrückt spielen und sich aus einer ursprünglich vereinbarten Ausfahrt ein „Radrennen“ entwickelte. Sei es drum. Bis zum Buffet im vom Ex-Renner Jens Scheibe regierten Landgasthof Fremdiswalde hatten jedenfalls einige Teilnehmer ihren eigenen Rhythmus gefunden und schlugen dort entsprechend „verfrüht“ auf. Andere Heißsporne verfehlten gleich mal die Location und tauchten wieder auf, als schon das Gruppenbild im Innenhof vor der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sporthalle zelebriert wurde. Dem vorangegangen war ein, wie gewohnt, warmes Buffet um die Akkus der Akteure wieder aufzuladen. Hier gilt mal der andauernde Dank an die Fa. Scheibe! Die Heimfahrt über Hermannsglück und Neichen, via Seelingstädt, Klinga, Naunhof und Fuchshain bis zum Ausgangspunkt in Wachau, war dann eine Demonstration der Gemeinsamkeit . Glücklicherweise gibt es ja bei diesen Ausfahrten keinen Sieger, sondern nur ein verbündetes Ankommen 🙂 Mann und Frau  sieht sich wieder zur NSC-Befahrung am Karfreitag…Alle Bilder der SPWT 2010 gibt es hier: >klick<

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2 Antworten zu Speckweg 2010

  1. ritzelconnection schreibt:

    …jo, war ´ne nasse, aber runde Sache 🙂

  2. Blume, Tobias schreibt:

    Hallo Zusammen,

    das war ein Super Tour, trotz des schlechten Wetters. Dank, für die tolle Organisation.

    Freue mich auf das nächste Mal.

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