18. April: Entspannt zum Waldcafé Göhren

Ausgeruht und frohgelaunt formierte sich am späteren Sonntagmittag ein Six-Pack der Blogsportgruppe, um das legendäre „Waldcafé Göhren“ im Fels versteckt, hoch über der Zwickauer Mulde, zu erobern. Drei mal Zweierreihe ging es denn flott, aber nicht zu hastig, in Richtung Süden. Der Tourenguide vermied in der Hinfahrt jede unnötige Belastung, um auch wirklich ein entspanntes Ankommen zu gewährleisten. So ritzelten wir denn auf altbekannten Wegen durchs schöne Eulatal, hatten einen Schlaglochplattfuß an einem furchtbar nach Gülle stinkenden Acker kurz vor Niederfrankenhain und passierten wenig später die Hermsdorfer Mühle, deren Biergarten demnächst auch mal wieder angesteuert wird. Nachdem die  Saftruine der VEB Mosterei Syhra, die früher einmal neben der Kelterei Rötha, die Messestadt mit trübem Apflesaft versorgt hat, rechts liegen blieb, steuerte das kleine Peleton über Ossa ins Tal der Zwickauer Mulde. Wenige Kilometer vor Penig, hoch oben am Muldenhang, verlassen wir die Kreisstraße rüber  nach Himmelhartha, den Göhrener Viadukt im Visier. Das Letzte Stück hinunter auf die Talstraße, eine 15%ige Rampe, die man besser nur in talwärtiger Richtung befährt wird mit dem nahen Ziel vor Augen beschwingt gemeistert.  Nach wenigen hundert Metern im Tal biegen wir rechts ab und erreichen nun das Waldcafé Göhren, mit einer schönen Terrasse und einem herrlichen Blick auf die Zwickauer Mulde. Am gegenüberliegenden Hang windet sich die Straße hoch nach Cossen…Drei Mitglieder der heutigen Blogsportgruppe haben die Passage noch in guter Erinnerung, als  am 28. Dezember 2008 bei Minusgraden von L.E. nach Amerika geritzelt wurde. Eine kleine Fotodokumentation dieser T(ort)our gibt es hier zu besichtigen >klick< Heute, fast anderthalb Jahre später, sitzen wir bei gefühlten 16-18 Grad in der Spätnachmittagsonne bei freundlicher Bewirtung und genießen die Situation. Vor uns das eine oder andere isotonische Getränk, Kaffee und Apfelkuchen. Wir sind zufrieden. Und in dieser Grundstimmung wird nach knapp einstündiger Pause die Rückfahrt über Wechselburg, Mutzscheroda, Geithain angetreten. Teilweise von forschem Rückenwind getrieben, erreichen wir am frühen Abend wieder die Leipziger Stadtgrenze. Für Nachfahrer gibt es die komplette Strecke >klick< Und natürlich wurde wieder alles auf ORWO-COLOR dokumentiert >klick< 🙂

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4 Antworten zu 18. April: Entspannt zum Waldcafé Göhren

  1. ritzelconnection schreibt:

    …ups, da hat er sich richtig erinnert: 08 war´s …

  2. Blechreder schreibt:

    Die erwaehnte Tour nach Amerika fand allerdings bereits 2008 statt. 2009 wuerde ich wahrscheinlich heute noch in den Knochen spueren.

  3. Wolle schreibt:

    ….war bestimmt eine schöne Tour…naja, was hilft´s.

  4. Ralf schreibt:

    Der Text hält neben der aktuellen Darstellung, auch immer die schon (mittel)junge Geschichte wach. Zwei Texte in einem 🙂 , ein Schreibstil, der die Zeiten überdauert hat…

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