Blogsportwandern mit Abweichungen…

Aufgrund der Wetterkapriolen werden immer neue Ersatzhandlungen erdacht, um Reste der Trainingsform hinüber ins neue Jahr zu retten. Am 4. Advent sollte eigentlich die traditionelle Ausfahrt über die „letzten 100“ hinauf zum Gasthof Tautendorf stattfinden-doch daraus konnte natürlich nichts werden. Die BSG beschloss daraufhin sich per Pedes nach Tautendorf zu bewegen. Gesagt, getan. Verabredet war eine kurze Reise mit der RB von L.E. nach Leisnig und daran anschließend eine sportliche Wanderung über den Hasenberg zum geliebten Gasthof. Um es vorwegzunehmen: der einzige BSG´ler, der es wirklich geschafft hat, den Tautenmädels „Guten Tag zu sagen“ war Wolle. Er war auch der einzige, der pünktlich am angesagten Treffpunkt (Osthalle)  war, während der Rest der BSG in der Westhalle über das angebliche Ausbleiben von Wolle sinnierte. Doch der Reihe nach: 10:15 steigen Ralf, Detlef+myself in die RB in Richtung Meißen. 10: 40 versuche ich erneut Wolle per Handy zu erreichen, um herauszubekommen wo er steckt und was der Grund seines „Ausbleibens“ ist. Das Handy ist offline…Ich erreiche kurz darauf  Wolles Gattin, frage nach was los sei und erfahre, dass er pünktlich das heimatliche Tippie verlassen hat. Großes Rätselraten. Indessen nimmt die Bahn Fahrt auf. Sebastian steigt in Beucha und kurz darauf Patrick in Naunhof zu. Wir genehmigen uns erst mal einen Glühwein…In Großbothen stoppt der Zug, um dann auch nicht mehr weiterzufahren.  Am nächsten Tag kann der Grund in der Muldentalzeitung nachgelesen werden:

Zschadraß/Tanndorf. Etwa ein knapper Kilometer vor dem Bahnhof Tanndorf wurde gestern gegen 10.45 Uhr ein 44-Jähriger vom herannahenden Regionalexpress Leisnig-Großbothen erfasst und getötet. Laut Polizei sprang der Mann in suizidaler Absicht auf die Gleise. Der Geschädigte wohnte in Dürrweitzschen und unterzog sich zuletzt einer Behandlung im Fachkrankenhaus für Neurologie und Psychiatrie Zschadraß, so ein Polizeisprecher. Durch das Unglück kam in der Region nicht nur der Zugverkehr zum Stehen, sondern wegen geschlossener Schranken auch der Autoverkehr.

Wir mussten also umplanen. Der orstkundige Wanderleiter der BSG-Sektion Beucha hatte den genialen und einfachen Plan den Wandertag doch noch zu retten und schlug vor dem Gasthof in Kleinbothen einen Besuch abzustatten und später von dort über den Muldetalradwanderweg nach Grimma zu laufen. So stapften wir dann in Richtung Kleinbothen, hopften uns etwas auf, spachtelten Ente mit Klößen und begaben uns später in die Spur des Muldentalradwanderweges um vorbei an der Fähre Höfgen, via Kloster Nimbschen und der Gattersburg im Grimmaer Cafe Eibeck noch ein Schälchen Heesen zu nehmen. Inzwischen begann es zu dämmern und es wurde beschlossen, den Zug um 16:04 retour nach L.E. zu nehmen. Als wir den pünktlich einfahrenden Zug bestiegen, ahnten wir nicht, dass Wolle nach seinem „Kampfwandertag“ – er war tatsächlich per Schienenersatzverkehr zwei Züge nach dem „BSG Vorauskommando“ bis Leisnig durchgekommen – und hat, verständlicherweise leicht frustriert, den Hasenberg nach unseren Spuren abgesucht…nur einen Waggon weiter im selben Zug saß!! Ironie des Schicksals! Eine kurze Zusammenfassung in bewegten Bildern gibt es hier:

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Eine Antwort zu Blogsportwandern mit Abweichungen…

  1. ron schreibt:

    schöööööön!!und ich idiot ärgere mich mit mädels rum! und ich hätte mich bestimmt in eurer männerrunde sau wohlgefülhlt was solls iich freue mich auf die nächsten aktivitäten mit euch.bis dahin ron

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