Wieder auf der Suche nach dem Heiligen Gral…

Den wettertechnisch gesehen wunderschönen Montag ausnutzend,  war ein BSG-Duo mal auf breiteren Reifen in südliche Gefilden unterwegs.Wieder suchten wir nach dem Gral und glücklicherweise hatte mir Jörgs Brieftaube eine Erleuchtung gesendet, womit auch die Blogsportgeheimnisse um die Suche nach dem Heiligen Gral gelüftet werden:

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Wer kennt ihn nicht, den heiligen Gral? Wer kennt nicht die Helden, die ungezählten Opfer, die Sinnverwirrten, die Wahnsinigen, die scheinbar Allmächtigen, welche seit Menschengedenken auf der Suche nach eben diesem heilsversprechenden Gefäß sind? Allen Überlieferungen ist gemeinsam, dass es sich um wundersames Gefäß handelt, welches streng bewacht und stets verborgen, Glückseligkeit und ewige Jugend bieten soll. Ein Schluck daraus, und Siechtum, Alter, Unfruchtbarkeit soll für immer aus dem Leben verbannt sein. Oh, wie wäre es verlockend auch nur einen winzigen Tropfen aus diesem Gefäß zu schlecken!

Der Gral und die Suche nach dem Ewigen Leben, dient uns indes, den in die Jahre gekommenen, eingefleischten Pedalrittern, als Metapher. Welch‘ großartige Wortverwandheit! Waren es doch in den Gralsmythen ebenfalls stets kühne Ritter, die zur Legende wurden. Getrieben von der tief wurzelnden Sehnsucht den glücklichen Moment einzufrieren, welcher beim entspannten Dahinpedalieren, beim Wiegetritt am Berg, der rauschenden Talfahrt entsteht, versuchen wir Woche für Woche diesen berauschenden Zustand auf’s Neue zu erlangen. Dieses unfassbare Glück nicht nur einzufrieren, sondern vielmehr sogar dafür zu sorgen, dass es ewig anhalten möge, sozusagen zum Gletscher gefriert.
Einer Droge gleich, deren Wirkung ewig ist? Ja, würden wir rufen, wenn nicht der stete Verdacht aufkäme, dass jegliches Dasein endlich ist. Wir versprechen uns von dieser Radfahrerei letztlich die Hoffnung fit, aktiv, rege und, weiß der Teufel was, zu bleiben und somit dem uralten Menscheitstraum ein Stückchen näher zu kommen. Wenn man diesen Biotechnologen glauben kann, wird es zukünftig sogar Technologien geben, die den Alterungsprozess des Menschen nicht nur aufhalten, sondern sogar umkehren können.
Aber, verdammt nochmal, so lange können wir nicht warten, bis die sich ausgeklost haben! Nein, wir werden weiter suchen. Werden auf unseren Rädern verborgene Orte aufstöbern, Berge erklimmen, dunkle Mulden passieren, bösartigen Vehikeln ausweichen, immer auf der Suche nach dem Gral. Leicht wird es nicht! Und auch künftig wird es die spannende Frage geben: Sag mal, Du warst doch gestern Radfahren? Hast Du den HEILIGEN GRAL gefunden?

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