Fahrtspiele…

Nach den in allen Medien durchgehechelten Doktorspielen unseres mittlerweile gottlob ausgemusterten Generalsekretärs für Landesverteidigung, habe ich mir Gedanken um die Fahrtspiele des BSG-Kaders gemacht. Die wissenschaftliche Analyse 😉 unserer letzten Körperertüchtigungs-Einheiten zeigt, dass wir weiter  in die Produktion von schönen bunten Wasserbällen investieren sollten. Jedenfalls zeigt mir mein Lenkertamagotchi, dass es eine direkte Proportion zwischen Gruppendynamik und Vielfalt des Farbspektrums  gibt. Diese Binsenweisheit veranlasst mich zur bahnbrechenden Erkenntnis: Wir sollten weiter an der kollektiven Körperertüchtigung feilen und die nächsten Termine auf dem Asphalt des Lebens bunt gestalten. Gelegenheit dazu gibt es schon zur Ausfahrt am kommenden Sonntag. Übrigens wurden alle Wasserbälle auf unserer neuen Hausrunde produziert und die Legende unten bringt etwas Licht ins Farbdesign. Die Distanz der neuen BSG Hausrunde mit Start und Ziel am Klubhaus beträgt 50km. Aktuell genau die richtige Länge für weitere hübsche Feierabendrunden 🙂

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5 Antworten zu Fahrtspiele…

  1. Wolle schreibt:

    Ralf, ich habe wieder herzhaft geschmunzelt – es ist so – schön verpackt (und gereimt)Danke!

  2. Jörg schreibt:

    Ja, genau Ralf, recht hast Du! Inhaltlich auf den Punkt gebracht und dazu noch in feine Verse gebunden. Meine ausdrückliche Hochachtung!

  3. Ralf K schreibt:

    Die vielen bunten Tortenstücken,
    tun des Radler`s Seel erquicken:

    Ist es so – fährt man allein
    und schüttelt so das Radlerbein,
    setzt für später manchen Keim,
    kann das auch was Schönes sein.

    Man kullert so, träumt und sinniert,
    das Minusgrad zwar noch regiert,
    man tut`s doch, obwohl man friert,
    der Körper nach Belastung giert.

    Der Wettbewerb in weiter Ferne,
    sagt der Puls: „Du kannst mich gerne…,
    das Tempo heut` bestimme ich,
    tust Du es nich, wird`s fürchterlich…“

    Der weise Radler ist sensibel,
    hört auf ihn auch ganz penibel,
    kein andrer sieht`s ja wie er schleicht,
    der Tacho nicht mal zwanzig zeicht.

    Man kommt nach Haus und ist zufrieden,
    das Trainingsbuch hat`s vorgeschrieben
    und sagt dann zu seiner Lieben:
    „Kann ich was zu essen kriegen?“

    Doch:

    Klopfen die Kumpels an der Tür,
    da ist es anders, sag ich Dir.
    Man fährt los, noch ganz entspannt,
    doch der Blick ist schon gebannt:

    „Was kann er und ich noch nicht?“
    und die Vernunft – sie übt Verzicht.
    Der Krieger in Dir tobt und schreit:
    „Nun mach Dich für den Kampf bereit!“

    Der gute Vorsatz wird vertagt,
    der Puls wird einfach hochgejagt,
    es ist egal, wenn man sich plagt,
    das Ego hat es mir gesagt.

    Fazit:

    Wenn sich die Jungs zum Radeln treffen,
    ist es immer Kräfte messen.
    Es wird geschwindelt und geheuchelt
    Und zum Schluss wird sich gemeuchelt.

    Die Lösung ist, wir wissen`s schon,
    unser Hormon Testosteron.
    Bist Du mit andern auf der Strecke,
    erwacht in Dir der Radlerrecke.

    Es ist keine Trainingsfahrt,
    wenn sie mit Wettkampf nicht gepaart.
    Zum Teufel mit der Wissenschaft,
    wenn vor mir eine Lücke klafft
    Die Folge ist: Die Tortenstücken,
    uns nun vielfarbig erquicken.

    Wenn viele Farben sich ergeben,
    ist es wie im richt`gen Leben:
    Im Konzert der vielen Herzen,
    der eine lacht – mancher hat Schmerzen.

    Drum achtet drauf, beim nächsten Ritte,
    nehmt den Lahmen in die Mitte,
    zeigt ihm niemals seine Schwächen,
    das könnte sich für Dich auch rächen:

    Vielleicht ist er gar nicht lahm
    und er erscheint auch nur ganz zahm.
    Er hält sich an sein Trainingsbuch
    und wird alsbald für Dich zum Fluch…

  4. ritzelconnection schreibt:

    …nein, nein die Gruppendynamik soll keinesfalls in Frage gestellt werden…Im Gegenteil die spielerische Grafik zeigt doch recht deutlich, wie aus einem schönen bunten Wasserball, geboren aus kollektiven „Fahrtspielen“ ganz schnell ein trister fast einfarbiger Ballon wird…Würde ich mal eine Grafik aus den sonnigen Tagen des schon fast vergessenen vorjährigen Sommers öffentlch machen, würde schnell deutlich, wie nach einem kurzen Hopfenstopp die Farben Rot und Gelb ins Spiel kommen und das (allerdings sehr wichtige) Blau fast gar nicht auftaucht…Aber ich will ehrlich sein: die Vertiefung in die Trainingswissenschaft möchte ich eigentlich der ziemlich verstrahlten Jugend überlassen und stattdessen lieber Wasserball spielen 😉
    P.S.: wie ging eigentlich die Gralsuche in Richtung Barbarrossa aus? Welche Farben waren im Spiel ?

  5. Jörg schreibt:

    Mann, Gerald, ich kann mir das richtig vorstellen, wie Du sinnierend vor diesem Bild gesessen hast und in velophosphischen Tiefschürfungen abgeglitten bist. Die Aussage auf dem Bild soll wohl sein, dass alleiniges Radfahren uns keineswegs in die Gefahrenzone des Spitzenbereichs bringt. Ergo, es spricht alles dafür, entweder nur noch allein zu fahren oder die Gruppendynamik deutlich einzubremsen. Habe ich das Bild falsch interpretiert???

    …sagt einer, der Erstens farbenblind ist und Zweitens überhaupt nichts mit solchen komplizierten Begriffen aus der Sportwissenschaft anfangen kann…

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