Zwischen Gülleorgel und Melkmaschinenkronleuchter Stelzenfestival 2012

Wenn man als passionierter Radfahrer auch noch in kulturellen Missionen unterwegs sein will (muss) war das zu Ende gehende DM-Weekend ein Spagat zwischen „dort sein wollen…“ und „da sein müssen…“ Kurz: da fährt das Peloton 10 oder 19 mal den „Döbener“ hoch und kämpft um den Meistertitel während 140km südlich davon die Kulturfraktionen in geschätzter Stärke von zwei bis drei Tausend einen beschaulichen Ort im Vogtland „überfallen“ um der Jubiläumsausgabe des legendären Stelzenfestivals ihre Reverenz zu erweisen. Gleichwohl,mich hat es nicht gereut in Stelzen bei Reuth gewesen zu sein. Eine herrlich weite, hügelige Landschaft, Panoramen die ihresgleichen suchen und eine Dorfgemeinschaft deren Tun anrührt. Hochkarätige Kultur verpackt in ein Landschaftsgemälde. Herz, was willst Du mehr?

Dann, mitten im Dorf, eine ganz andere Kulturankündigung (mit der sich schon das Bayrische Innenministerium befasst hat…): Hans Söllner, der alte Barde, im immerwährenden Kampf gegen Spießertum und Obrigkeit… Stelzen, die Dorfgemeinschaft, nimmt das gelassen…Bayern, wo ist denn das bitteschön 😉 Wir sind hier im ehemaligen Zonenrandgebiet, wo Gülleorgeln, Melkmaschinen, eine Trophy-MZ und Langmut zuhause sind. Vivat Stelzen!!!  Nachtrag: Die Lose-Skiffle-Gemeinschaft hatte ihren Spaß und das perfekte Publikum…

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