Der Tatortreiniger…

…müsste eigentlich Tatwaffenreiniger heißen, denn  mit dem reinigen der Tatwaffe wird das so schöne Spiel der Benutzung final gekrönt: 4 Stunden Pflege nach zwei Stunden Cross-Hatz um den Haselbacher See. Eine Unverhältnismässigkeit könnte gemutmasst werden. Aber weit gefehlt: wer sich dem jährlichen Querfeldein-Highlight der Blogsportgruppe verpflichtet fühlte, wird das anders gesehen haben. Trotz  dem „bisschen“ Pflege, die ja auch noch mal Spaß machen kann, erinnern wir uns an unglaublich schöne Passagen rund um den Haselbacher See! Wassergebundene Decke im Wald, mal steinig, mal glatt, ab und an feiner Schotter, da und dort eine kurze Schlammpassage, ein gigantischer Anstieg (der schneller hochgelaufen als hochgefahren ist) kurze, knackige Abfahrten, ein brillantes Wetter. Und: last but not least: perfekte Organisation durch den ausrichtenden ACLeipzig! Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer, an die Feuerwehr, den medizinischen Dienst und die Blaskappelle, die den Start intonierte!!! Nun, die Endorphine der glücklichen Art, sind möglicherweise wieder im spätsonntäglichen Hormonspiegel verrauscht, zurück bleibt trotzdem ein intensives Gefühl der Befriedigung. Der Vorsitzende hatte, aufgrund aktiver Teilnahme, weniger Zeit zum fotografischen dokumentieren – hat sich aber dafür ausführlicher dem Après-Cross gewidmet 😉 Und was den Borowski-Tatort betrifft (den ich wieder einmal versäume, weil zur eisernen Disziplin des frühen Aufstehens auch die Chronistenpflicht zählt): den Tatort kann uns ja Montymind mal erzählen, wenn er in diesem Jahr noch mal eine Ausfahrt ziert…Abgesehen davon freue ich mich auf zahlreiche weitere Berichterstattungen in Wort und Bild. In vorbildlicher Weise hat das der Chefredakteur des befreundeten Bruderorgans bereits getan 🙂 Lesenswert!

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"Leipziger Volkszeitung" Ausgabe Borna-Geithain v. 16.Oktober 2012

Start mit Ständchen

Grenzerfahrungen bei der dritten Zwei-Länder-Country-Tourenfahrt

Regis-Breitingen. Ungewöhnlicher Auftakt zur Radtour: Mit Tuba, Tenorhorn und Trompeten wurde den Teilnehmern zum Auftakt der dritten Zwei-Länder-Country-Tourenfahrt (CTF) rund um den Haselbacher See am Sonntag vom Jugendblasorchester Lucka gehörig der Marsch geblasen.
Rund 80 Akteure machten sich vom Parkplatz in Ramsdorf aus bei schönstem Herbstwetter auf den Kurs über knapp 17 Kilometer. Es galt, eine bis vier Runden zu bewältigen und dabei einen Kontrollpunkt zu passieren. Ob sportlich ambitioniert im Renntempo oder einfach aus Spaß an der Bewegung, alle traten für einen guten Zweck in die Pedale, denn für jeden absolvierten Durchlauf wanderten fünf Euro in einen Spendentopf. 164 Seeumrundungen kamen zusammen, das sind 820 Euro für den guten Zweck. „Da wir durch Sachsen und Thüringen radeln, wird das Geld geteilt“, erläuterte Organisator Ralf Kügler vom RSVACLeipzig. „Mibrag und Stadtverwaltung Regis-Breitingen unterstützen die Jugend der Freiwilligen Feuerwehr in Regis, die Wohnungsgenossenschaft Lucka, deren Vorstandsvorsitzender Guido Födisch persönlich den Start mit Ständchen verfolgte, das Jugendblasorchester.“ Er ist gerne dabei, wenn es um eine gute Sache geht. „Die Aktion im Grenzgebiet, in dem wir auch unsere Mieter haben, zu denen wiederum einige Musiker gehören, ist einfach toll. Instrumente sind teuer, deshalb sind wir gerne behilflich“, so Födisch. Der Regiser Bürgermeister Thomas Kratzsch reiste in Begleitung seines Sohnes Danilo auf dem „Dienstfahrrad“ an, mit dem er auch den täglichen Kilometer zur Arbeit bewältigt. „Ich kenne ja jeden Weg und könnte abkürzen“, schmunzelte er und bedauerte wie im Vorjahr, keinen Beutel für Pilze mitgebracht zu haben, die unterwegs reichlich wachsen.
Reges Treiben herrschte auf dem Parkplatz in Ramsdorf mit Start, Ziel und Verpflegung bei der Anmeldung. Kati List vom Fahrraddienst Mende in Meuselwitz hatte alle Hände voll zu tun, die Teilnehmer zu notieren. „Sie ist die gute Seele der Veranstaltung, die uns materiell und ideell nach Kräften unterstützt“, lobte Kügler, der auf einen erfahrenen Helferstab zählen kann. Silvio Hauswald vom Radsportfachgeschäft Grupetto in Wachau bewies, dass er mit der Grillzange ebenso gut umgeht wie mit Inbusschlüssel und Kettennieter, Uwe Jacob vom SVEula war nicht nur beim Ausschildern der Wege dabei und die Freiwilligen Feuerwehren Regis und Wintersdorf sorgten für die von allen Akteuren gelobte Absicherung der Strecke.
Stefan Gaebel vom RSVSpeiche, zuletzt mit der Deutschen Nationalmannschaft bei der Bulgarien-Rundfahrt erfolgreich, freute sich über die willkommene Abwechslung im Trainingsalltag. Aus Wintersdorf kamen die Familien Berger, Weber und Schmalz mit ihrem Nachwuchs, der ansonsten beim ASV kickt. Lena, Annika und Max, allesamt neun Jahre alt, hatten ihren Spaß beim gemeinsamen Ausflug, Florian heimste mit seinen acht Jahren den Pokal für den jüngsten Teilnehmer ein. Klaus Bradler aus Freiberg, stolze 74 Jahre, bekam den Pokal für den ältesten Mitradler. Die größte Gruppe stellten mit 14 Mountainbikern die Speeders aus Chemnitz und sogar aus Nordrhein-Westfalen kam ein Team. Nicht vom Rad zu bekommen war der Bornaer André Fewgas, der sechs Runden drehte und somit mehr als 100 Kilometer zurücklegte.
Gislinde Redepenning

Organisator Ralf Kügler (r.) schickt die Radler auf die Reise, denen das Jugendblasorchster Lucka auf den ersten Metern kräftig einheizt. Foto: Gislinde Redepenning

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4 Antworten zu Der Tatortreiniger…

  1. carodame schreibt:

    Haach, herzlichen Dank an den erhlichen Finder. Habe mich vom Geplauder ablenken lassen…Hatte heute morgen gerade die Nummer von Ralf herausgeklaubt, da rief er auch schon an! Vorbilder aller Orten unter den radfahrenden Mitmenschen. Spätestens nächstes Jahr mach ich das irgendwie wieder gut 😉

  2. Anonymous schreibt:

    Hallo alle miteinander,

    vielen Dank für´s Kommen, die Veranstaltung lebt ja vor allem durch die Teilnehmer. Ja, Carola, der Garmin hat eine „Weg zurück“-Funktion. Uwe Jacob vom SV Eula gab ihn im Tourbüro ab. Die Übergabe organisieren wir telefonisch.

  3. ritzelconnection schreibt:

    Carola, Dich wird der Ralf Kügler mal anrufen (hab‘ ihm Deine Telefonverbindung gegeben) da ist wohl ein Garmin aufgetaucht 😉

  4. carodame schreibt:

    Jaa, ein toller Radtag, sogar mit Fans gesäumt. 50 km im sonnendurchfluteten Herbstwald, mit den freiwilligen Helfern an der traumhaften Strecke und den labenden Pausen nach jeder der drei Runden. Ich hoffe, ich finde mein Garmin noch irgendwo im Auto…
    Gerald, hattest Du die Ohren auf dem Waldboden? Jedenfalls sind sie nun wieder sauber 😉

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