OHANA

IMG_2667 …heute beim Entschleunigen und „Beine vertreten“ vom Spreewaldmarathon, entspannt mit dem Querrad unterwegs, fällt mir am Wegesrand nahe der Zeppelin-Brücke eine Pagode auf. Ich erinnere mich: ja, das Gartenprogramm! Die Stiftung „Bürger für Leipzig“!! Ich unterbreche meine Fahrt, checke die Pagode. Aha, eine Zwei-Euro-Münze muss her, um dem Innenleben eine Gedicht-Kugel zu entlocken. Aber was macht ein Radfahrer, der um 19:30 Uhr gerade mal nur einen 5€-Schein einstecken hat? In nahezu Steinwurfweite das „Zierlich Manierlich“ – das könnte als Wechselstube herhalten. Glücklicherweise ist gerade noch geöffnet. Als genießender Mensch und Radfahrer erwerbe ich noch schnell ein Lammsbräu, parke die Flasche auf der Parkmauer in der Nähe eines freundlich Zeitung lesenden Mitbürgers, sprinte zurück zum „Jelly-Poesie-Automaten“ werfe die Münze ein und mir rollt die Gedicht-Kugel entgegen. Wieder zurück am Zierlich Manierlich ein ökologisch korrekter und entspannter Schluck Lammsbräu, eine frisch gedrehte Zigarette, ein Blick in die hinter dem Richard-Wagner-Hain untergehende Abendsonne und ich entnehme aus der gerade geöffneten Kugel ein Gedicht von Ulrike Almut Sandig. O, Ha (na)! Nun soll ich, so eine beigelegte Gebrauchsanweisung der Initiatorin Ruth Habermehl, dieses Stück Poesie an einem anderen Ort wieder „in Fluss bringen“… Ich hab‘ da schon eine Idee…

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