Logbuch, 5. Juni 2013

Feierabendrunde zum Löschteich… oder: Anpfiff in Hermanns Garten
 
 

IMG_299217:00: Ich schäle mich aus den Büroalltag, treff‘ mich auf dem Nachhauseweg noch mit der Family auf ein Eis an der Diele um die Ecke. Präventiv. 17:30: Gerade at home…Post vom Finanzamt im Kasten. Mulmiges Gefühl. Kurzes Innehalten. Umschlag öffnen und sich den restlichen Tag versauen? Nein! 17:50:Ich eile ich in den Keller reiße mein Plasterad vom Haken und flüchte südwärts…Erst mal weg, Gedanken sortieren, Asphalt spüren. Sonne genießen. Halb Radsportleipzig rollt an mir vorbei oder kommt mir entgegen. Viele Bekannte darunter. 18:30 : In Pötzschau hat die FFW eine schicke Hochwasserablauftrasse in die Straße gefräst. Vierrädriger Verkehr ist auf meinen folgenden Kilometern also ausgeschlossen. Schön. 19:30: Der Löschteich in Steinbach liegt in der satten Abendsonne! 19:35: Im Wohnzimmer von „Herrmanns Garten“ haben sich einige Siedler im Gelsenkirchener Barock niedergelassen. Auf dem Mega-Plasma-Bilschirm an der Wand berichtet der Heimatsender von den Katastrophen der Welt. Die harte Wirtin lässt ein Weizen und ein Kettenöl über den Tresen wachsen, ich trete wieder vor die Tür und  rücke mir einen bequemen Stuhl unter die Eiche auf dem moosigen Uferstreifen. Absolute Ruhe. Barfuß mit einem Weizen am Wasser. Genial. 20:30: in der Wohnzimmerkneipe ist inzwischen die Weltauswahl gegen das Capitano-Team aufgelaufen. Dorfköter streunen um die Sitzgruppen, es wird geraucht was das Zeug hält. Ein weiteres Weizen wird mir, Fußballignoranten, hastig über’n Tresen geschoben. 20:31: Bin wieder draußen am Teich und beobachte später, wie die Sonne hinter einer Gruppe alter Dorfeichen abtaucht. 21:00: Zahle die Zeche und verabschiede mich von der Siedlergemeinschaft. „Wo willst’n noch hin…“ lallt ein Siedler im Blaumann aus der Ecke. „Nach Leipzsch…“ „Gute Fahrt“ „Danke!“ 21:10: Auf dem kleinen Plateau oberhalb des Ortes, Richtung Hainichen muss ich noch mal aus dem Sattel…und bei der Gelegenheit noch ein paar Fotos machen. Die restlichen 25 Kilometer werden ein Parforceritt, die Sonne ist weg und es muss zügig pedaliert werden. 22:00: Reite ich wieder in Connewitz ein. Auf dem Küchenfernseher schaulaufen die letzten Minuten aus dem Zentralstadion. 22:30: Nach Dusche und einem kleinen Zielbier bin ich so stabilisiert, dass ich doch den Umschlag vom Finanzamt aufreiße…aber das gehört jetzt nicht wirklich hierher 😉 Visuelle Zusammenfassung:

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