Logbuch, 9. Juni

Leipzig-Rochlitzer Berg-Leipzig
 
 
 day-after
 
Nach zwei trockenen Feierabendrunden am Donnerstag und Freitag, war die Euphorie groß, am Samstag mal was längeres anzugehen. Es begann trocken, sonnig, bei schwülen  23 Grad und endete mit Gewitter und einem sich daran anschließenden schönen Landregen. Zwangsläufig implizieren solche Umstände dann: Innendienst!  Und das war ja in dieser Saison nicht das erste mal, dass ich die Bude komplett auseinandernehmen musste, um den Dreck einer Regenfahrt zu beseitigen. Die noch geplante Zusatzrunde mit Ron Ronsen am Nachmittag musste allerdings gleich wieder gestrichen werden. Dafür gab`s Kaffee und Kuchen auf der Loggia, mit Blick ins nasse Grün hinterm Haus. Zurück zum Vortag. Der Rochlitzer Berg wurde diesmal mit einem weiten Westbogen angesteuert. Am Umkehrpunkt des Parcours, oben auf dem Plateau des Rochlitzers in 349m ü.NN wird das Rad fotogen geparkt. Ich schau von dieser Anhäufung aus Tuffgestein weit ins sächsische Land. Und sehe die Bescherung auf mich zukommen. Nein, erst dachte ich noch: DAS zieht sicher weiter und nach einem Weizen ist alles vorbei. Nach weiteren zwei isotonischen Getränken, inzwischen hatte es sich empfindlich abgekühlt und es setzt Starkregen ein, der das Presto des vorangegangenen Gewitters teilweise übertrifft: Unter dem Vordach des „Türmerhauses“  stehe ich in kurz kurz, ohne Cape – wie ein Frisör. Solcher Leichtsinn rächt sich eben. Das Bargeld ist alle, die letzten Euronen gehen noch für eine Bockwurst und ein Kännchen Bohnenkaffe drauf. Dann die Abfahrt im strömenden Regen immerhin einem sonnigen Lichtstreif über Leipzig entgegen… Am nördlichen Ende des Eulatals  naht Rettung. Nach etlichen Irrfahrten des Familien-Kombi, die immer wieder an Absperrungen endete, switche ich in Elbisbach ins trockene, vierrädrige Gehäuse. Mitfahrgelegenheit 😉
 

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2 Antworten zu Logbuch, 9. Juni

  1. carodame schreibt:

    So isses. Demut ist das Wesen der Stunde. Gruß aus dem Wetter in eine hoffnungsvolle Woche.

  2. justbiking schreibt:

    Das sieht ja gruselig aus. So eine schwarze Wolke kann einen schon ganz schön Demut bereiten. 50 km vor der Brust und dünnstes Lycragelumpe auf der Haut….puhhhh

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