Logbuch, 2. Juli

Comeback des Jahres, Performance am Monarchenhügel und Finale in der Kleiderkammer
 

Die traditionelle Trainingsrunde der Sportgruppe ohne Ball geriet an diesem Dienstag zu einer wahrlich entspannten Ausfahrt. Nicht dass es sonst hektisch zugeht – aber diesmal flackerte wahrlich kein körpereigner Energieakku. Alles blieb satt dunkelgrün auf diesem Parcours. Die Abendsonne schmeichelte dem Peloton und selbst  die Passfahrt „hoch“ zum Monarchenhügel brachte den Berichterstatter nicht in einen dreistelligen Pulsbereich. Als der Gerätewart, kurz nach der einmaligen Performance – der Denkmal-1Nachstellung eines Denkmals für die gefallenen Laufradfahrer in der Völkerschlacht 1813 – begann, die Sitzposition eines  Grenadiers mit Hilfe eines Werkzeugbesteckes zu korrigieren, nahm die Runde einen noch ruhigeren Verlauf. Die Sitzposition des Einen wurde zwar verbessert, aber ein Anderer fühlte sich ebenso aufgefordert an seiner Sattelklemme rumzuschrauben…und nach fest kommt ab! Der Jenser, der sich nach jahrelanger Abstinenz wieder dem Velo zugewandt hat, erstmals wieder in einer Gruppe pedalierte und sein Comeback im Rennsattel feierte, saß nun plötzlich auf einem Kinderrad. Die Stütze war keine Stütze mehr. Sie verschwand einfach komplett im Sattelrohr. Kein schöner Zustand.  Teilweise im Stehen wurde weiter geradelt. Das ist, wenn noch 25km Restrunde anstehen, nicht wirklich komfortabel. Aber: es gibt für alle (fast alle) Missbildungen des Lebens einen Ausweg. Schließlich konnte am IMG_5652Wegesrand ein Stück Holz gebrochen werden, was alsIMG_5654 Distanzstück und Schiene an die Stütze angelegt den Sattel in Pedalierhöhe hielt. Nun musste nur noch eine Fixierung her, die das Holz in Position hält. In Kitzen half ein Bürger mit einer Rolle Panzertape aus. Genial. Der Gerätewart, Fahrer Wittwer, spendierte nun noch sein Spannband, mit dem sonst der Ersatzreifen unterm Sattel fixiert ist, erzwang  damit die Geradeaus-position des Sattels und schon war für den Jenser das Velo wieder in Schuss! Nun also weiter, denn im   lauschigen Garten des Vereinslokals hingen bereits  die Test-Trikots eines bekannten Herstellers an der Gazelle. Eine Testreihe (später sind es tiefschwarze Leibchen), die der perfekten Ermittlung der Konfektionsgröße durch direktes Anprobieren dient. Mit der Fachsimpelei über  die zu wählenden Beschriftungen und Logos, begleitet von ein bis drei isotonischen Hopfengetränken, endete die Teambesprechung.  Nächste Ausfahrt kommenden Dienstag, Start 18.00 Uhr Fischladen. Die letzte vor der „großen Sommerpause“. Bin mal gespannt, wer Panzertape und Holz dabei hat 😉

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