Endless Summer…

…und nach zwei tollen Ostseewochen hab‘ ich mir zur „Akklimatisierung“ heute mal eine schöne Querweg-Runde über 94 km gegönnt. Die Parameter: möglichst wenig Asphalt, schattige Waldstücke, gemixt zu einer entspannten Sommer-Cross-Runde. Ergebnis: Da wo ich schon immer mal abbiegen wollte, bin ich abgebogen. Da wo ich ahnte, dass es sicher einen Weg gibt, gab es einen Weg. Kurz die Eckdaten: Markkleeberger See, Dreiskau-Muckern (wo es ein neues Gartencafé gibt) durch die Felder rüber nach IMG_3605Pötzschau – weiter auf Feldwegen am östlichen Rand von Kitzscher, über den „Mordsweg“ (da hat sich ein polnischer Kriegsgefangener 1871 bei der Überführung nach Borna seines Bewachers entledigt) nach Steinbach (Mittagsbuffet in Herrmanns Garten). Es folgt eine Waldpassage, die undurchdringlich schien, mir aber später einen schönen Feldweg, gesäumt von reifem Weizen, nach Lauterbach bot. Bad Lausick, im Blick, biege ich vorher vom Asphalt ab und passiere eine schöne Obstbaumallee hinüber zum Kurpark, der angenehm zu durchfahren ist. Dann kommt das Sahnehäubchen der Tour: Die Kurwege im Glastener Wald! Schönbach mit der Radfahrerkirche schon im Visier lasse ich aus. Stattdessen lockt ein Top-Spurplatten-Weg in Richtung Großbothen. Eine Offenbarung! Am Kreuzweg von Leisnau, Kleinbardau und Großbothen nehme ich die Abfahrt ins Muldental, nach Großbothen. Das freut den Crossreifen, den ich vorher noch etwas von Luft befreite, damit er sich griffig und komfortabel dem ruppigen Weg anpasst. Unten angekommen eine schnelle Passage durch den Ort, rüber nach Kleinbothen. Der allseits bekannte Gasthof unter der Kastanie hält ein kühles Weizen bereit. Mein Blick auf den Regenradar verheißt eine baldige Dusche. Aber die lässt auf sich warten. Der Mulde-Radweg mit seiner hübschen Passage, vorbei am Kloster Nimbschen, hoch zur Gattersburg und eine anschließende Einkehr im „Cafe am Markt“ in Grimma (noch immer ein trauriges Bild der Trockenlegung) beschließt den Offroad Teil der sommerlichen Ausfahrt. Dann liegen nur noch schmale, asphaltierte Wege vor mir und tragen mich zum „Treibholz“ am Albrechtshainer Autobahnsee. Dort komme ich, gut geduscht, an. Uwe (Egon) Adler, assistiert von der Schankanlagenverwalterin Jana und dem Geschäftsführer, Herrn Geheimrat Winkler, brutzelt mir noch ein zauberhaftes Schaschlik. Die finalen 17 km vom Treibholz nach Connewitz in der abendlichen, etwas aufgefrischten Witterung, rauschen so dahin… Wer mal nachfahren möchte:
http://trainingstagebuch.org/workouts/map/2529764

Bilder von unterwegs:

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3 Antworten zu Endless Summer…

  1. mzjens schreibt:

    „Freilaufende Hühner“???
    Legt sie an die Kette!!!
    🙂

  2. ritzelconnection schreibt:

    oh, mon Dieu 😮 Natürlich war es der Albrechtshainer See an dessen Gestaden die Bürgerin Jana werkelt …

  3. Uwe schreibt:

    Zwei kleine Korrekturen: Die Schankanlagenverwalterin heißt Jana, und sie waltet am Albrechtshainer See 😉

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