Logbuch, 1. Advent: Fango-die volle Packung!

…der Adventscrosskalender: hinter jedem Türchen eine Überraschung !
 

IMG_4594 Das waren heute, zum Glück nur auf dem kleineren Teil des Parcours, die vorherrschenden Untergrundbedingungen. So machte es also durchaus Sinn, dass ich mich mit MzJens mal wieder am Wildschweingehege verabredet hatte (auch wenn wir uns um 4 Minuten verfehlten, aber dennoch am Cospudener See zueinander fanden…) Zur Erklärung: Ich kam mal wieder nicht aus der Brühe und hatte mich am familiären  Adventsfrühstückstisch „verbummelt“. Gut. Zur Bestrafung hat Pfadfinder Jens später einen brutalen Crosstrail in die Strecke gebastelt. Aber dazu kommen wir noch. Zunächst verfolgten wir die Streckenführung, die ich für diese Ausfahrt vorgeschlagen hatte – mit einer kleinen Änderung: Da keine schmalen Reifen am Start waren, konnte der Zwenkauer See in seiner Südwestumfahrung in Ufernähe, statt auf dem bekannten Asphalt, umrundet werden. Hübsche Cross-Autobahn bis zum LMBV-Aussichtspunkt Zitzschen. Ab da wird’s dann noch komfortabler: Asphalt! Das Einlaufbauwerk der „Betonelster“, die „Leipziger Rettungsrinne“ (im Hochwasserfall) wird in einer Spitzkehre passiert und ein paar Kilometer später verschwenken wir kurz hinter der LMBV-Schranke auf den Pulvermühlenweg. Wir durcheilen die City of Zwenkau und nehmen am Ortsausgang den Bahndamm-Radweg via Löbschütz, Rüssen-Kleinstorckwitz bis Audigast. Bildschirmfoto 2013-12-01 um 19.07.21Rückenwind treibt uns dann über den „Kippenweg“ in Richtung Pödelwitz und dann weiter nach Alt-Kieritzsch. Hinter Pödelwitz stellen wir fest: Die B176 nebst dem begleitenden Radweg wurde komplett zurückgebaut :-0 Ein rudimentäres Bushäuschen kündet vom Traffic vergangener Tage:

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Der Bürger Jens hat dann noch eine hübsche Idee. Sozusagen schon auf der Zielgeraden – wir befinden uns auf der Werksstraße von Böhlen – fällt ihm noch ein hübscher QuerfeldeinschenkerBildschirmfoto 2013-12-01 um 19.02.57 ein. Von diesem Martyrium existieren keine Bilder. Fotografieren wäre auch gar nicht gegangen, denn jeder Halt hätte einen Abstieg in knöcheltiefen Schlamm bedeutet. So galt also die ganze Konzentration dem Trail. Gut, dass der Jenser vor mir fuhr und ich die Einsinktiefe der zahlreichen Morastlöcher und damit die einzig mögliche Fahrlinie gut nachvollziehen konnte. Es war grenzwertig! (Ähnlich unserer Streitwald-Aktion, wo sich der Jenser auch keinen Rad- sondern einen Wanderweg zur Nachverfolgung ausgesucht hatte…) Ich hätte nicht gedacht, dass wir nach dieser Tortour am „Waldimbiss“ neben der B2 rauskommen… Um sich ein Bild vom Untergrund zu machen, gibts ein paar Pictures aus der Ziel-Doku:

Der Rest, auf wieder bekanntem Terrain, war schnell abgespult. Über die „Neue Harth“ und Gaschwitz auf dem Pleißeradweg at home! Aber halt: MzJens sollte ich noch kurz zeigen, wo sich denn das alte „Waldbad Connewitz“ befand. Wir machen also noch einen kleinen Schlenker dahin. Vom ehemaligen Waldbad ist eigentlich nichts mehr zu erkennen. Es wurde 1989 geschlossen. In den frühen Achtzigern war ich da gelegentlich Gast. Einzige Erinnerung heute: Die „Badbrücke“(gabs damals schon) überspannt die Pleiße an der Stelle, wo die Badbenutzer hinüber auf die weiträumige Liegewiese nebst Planschbecken wechselten. Die Liegewiese ist heute eine Auslaufwiese für des Menschen liebstes „Kompensationsobjekt“, den Hund. Wir tauchen wieder in Connewitz ein, nicht ohne einen schönen schlammigen Pfad entlang der alten Mühlpleiße zu wählen 😉 Nach der gründlichen Reinigung von R0ß und Reiter (ja, bitte immer in dieser Reihenfolge!)

tauche ich in die Adventsnachmittagsgestaltung ein:

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3 Antworten zu Logbuch, 1. Advent: Fango-die volle Packung!

  1. ritzelconnection schreibt:

    …wenn ich so nachdenke – an die 80er Zeiten im Waldbad Connewitz – da ist man auf der B2 einfach an dieser Stelle mal auf den Grünstreifen gefahren, hat das Blech abgestellt und ist baden gegangen… Transformiert unvorstellbar !!!

  2. mzjens schreibt:

    Das ist das Einzige an das ich mich erinnere. Der Anblick aus dem Überland-Bus:

    Waldbad Connewitz

  3. Dr. Winkler schreibt:

    Mann, wenn ich das lese, dann bin ich doppeltfroh, dass ich, heute früh verkatzt(sic, gendermäßig korrekt), das wilde Schweingehege verpasst habe und mich der Schlehenernte bei wo hinter Espenhain widmen konnte… 😉

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