Logbuch, 15. Februar: Post vom Scharfrichter und 80 sehr entspannte Frühlingskilometer

Post-aus-Halle

An diesem Morgen im Briefkasten: die druckfrischen Flyer von Maurizio Paul aus Halle. Die vierte Austragung der „Hölle des Ostens“ findet am 12. April statt. Ich lese: „…wollen wir in diesem Jahr die „Hölle des Ostens“ wieder bewältigen. Diese landeskundlich sehr interessante Ausfahrt für Freunde der wahren Klassiker wird uns …in den Umkreis des sagenumwobenen Petersberges, des „Monte sereni“ führen. Allerdings wird auch das „Rote Mansfeld“ mit seinen Abraumpyramiden und Schlackepflastern tangiert. Danach geht es wieder zurück in das Herz des historischen Saalkreises, des „PAGUS NELETIZI“ … harte Rampen innerhalb pittoresker Stadtbilder… einsame, gepflasterte Feldwege, Grabhügel und Menhire als Zeugen der B.C.-Vergangenheit werden passiert. Der besondere Charme dieser Kulturlandschaft geht an keinem Teilnehmer vorbei, vielmehr bleibt er in erschütternder Erinnerung…“  Überleitung: unsere heutige Ausfahrt, die, verglichen mit den drohenden Ankündigungen der „HdO“, vergleichsweise als Kindergeburtstag auf dem Ponyhof daher kam. Pünktlich 11 Uhr trafen sich Drahtbeen-Matscher (mit blanker Wade!), der rasende Waldi-Koch A.P. (mit dem grasgrünen KONA-Crosser) und Herr Ritzel (in RITCHEY-Stahl) an der Gabel . Der Wind aus Südwest, die Stimmung perfekt. Ohne große Diskussion Einstieg auf die angesagte Strecke. Avisiert waren ca. 80 Kilometer irgendwo im Süden, wie in der „Ausschreibung“ vorhergesagt.

Schade, dass der Herr Geheimrat mit seiner treuen Begleiterin Thermoluise aus allerlei Gründen nicht  teilhaben konnte.  Herr Ritzel hatte, stellvertretend für Little Tommy – der zuhause kränkelt – Thermoleander aktiviert und auf ein fröhliches Kennenlernen der Kannen gehofft. Aber egal. Das ist nachholbar.  Das Trio ging auf die Strecke, legte einen Stopp am „Trakehner-Hof“ in Bahren ein, füllte dort die Speicher auf (Coffee, Weizen, Würzfleisch) diskutierte den schlimmen Unfall von Stefan Moritz (ALLES GUTE DIR!!!) strampelte dann in einem  warmen Frühlingsschauer  (kurz vor L.E. hörte der Regen auf) zügig heeme. Fazit: mit nassen Füßen, aber obenrum trocken viel Spaß gehabt. Perfekte Ausfahrt! Ach noch was, nachdem ich gerade den Flyer der „Hölle des Ostens“ nochmals zur Hand nahm,: ich kann den Fotodienst in diesem Jahr nicht realisieren, die Dichte familiärer Feiertage verhindert das. Nichtsdestotrotz lege ich allen Freunden extremer Herausforderungen die „Hölle des Ostens“ ans Herz. Tut Euch das mal an! Ich war bisher immer zu feige und hab‘ mich hinter der Kamera verschanzt…bis irgendwann auch eine aktive Teilnahme fällig wird. Das lass‘ ich mal in den Sternen…Schönen Sonntag noch  😉

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