Logbuch, 26. Juli: Kaffeefahrt

Die Entdeckung am Rand der Kriebsteintour, das „Blümchencafè“ hoch über der Zwickauer Mulde, wollte ich meinen Radkameraden doch nicht vorenthalten. Also wurde Bluemchenrundefix am Bildschirm eine Route für die Samstagausfahrt gebastelt. Dabei war nur wichtig, eine Strecke zu wählen, die mal (was die Anfahrt auf Rochlitz betrifft) etwas aus dem „standardisierten“ Rahmen fällt. In Zeiten von Streckenplanung via http://www.gpsies.com ist das ja nur eine Fingerübung am Rechner – und später ein „Aha-Erlebnis“, wenn sechs Pedaleure den bis dato unbekannten Asphalt unter die Pneus nehmen und zufrieden sind. Hat alles geklappt und Kollege GARMIN musste nur hin und wieder konsultiert werden…im ersten Abschnitt die hübschen Hügel oberhalb des Eula-Tals via Hopfgarten nach Tautenhain. Vor dem „Gasthof Schwarze“ ein kurzer Zwischenstopp in der „Laube“ am Abzweig nach Ebersbach. Das eine oder andere isotonische Getränke erfrischte die

"Gasthof Schwarze"

„Gasthof Schwarze“

Crew. Herzlichen Dank an Rotorello für die großzügige Übernahme der Zeche! Hinter Ebersbach, hinüber nach Thierbaum wurde der Streckenabschnitt erfahren, der sich über das „Hochland“ windet und später über Weißbach nach Königsfeld schlängelt. En Passant taucht ein „altes Leder“ auf: Stahlrahmen, Schutzbleche, Rucksack, Lenkertasche… Der Bürger hatte Bad Lausick im Visier und berichtete, dort noch ein paar Briefe ausfahren zu müssen, um die Rente aufzubessern. Also ein Fahrradkurier aus der Kategorie Best Ager (!) Hans bemerkte korrekt: „…solche zufälligen Bekanntschaften sind das Salz in der Suppe unserer Ausfahrten…“ Nebenher peitschte Jens K. sein niegelnagelneues, karbonöses „Wilier Zero 9“, geschätzte acht Kilo leichter als das Kurierrad, erstmals auf einer längeren Strecke über IMG_3315den Asphalt. Ach, herrlich! Der Rest der „Blümchencafé-Eroberung“ war dann gekennzeichnet von einer rasanten Abfahrt über die B7 auf Rochlitz. Oben, im vorgelagerten Burghof, schien der Service vom „Blümchencafé“ schon auf uns zu warten. Mit einer herzerfrischenden Freundlichkeit werden unsere Wünsche entgegengenommen. Bohnenkaffee, Kuchen, Paninos belegt mit herzhafter Salami…Herr Ritzel gönnt sich noch einen „Kuß der Sinne“, Kaltschale mit Sahne und frischen Johannisbeeren…Die Chefin berichtet, dass hier immer mal Radler vorbeikommen, rasten und dann ein weiteres Ziel anpeilen und weiter südlich Großes vorhaben… Ich nicke und empfehle, den Service des Cafés um den Verkauf von Fahrradkarten zu erweitern… Im Rahmen der Mittagspause wird von Andreas P. und Herrn Ritzel noch kurz das Schloss erkundet, die malerische Lage und Aussicht pixelmässig schockgefrostet… Retour geht’s dann über das schöne Muldental zwischen IMG_3381Rochlitz und Colditz via Sermuth und Kössern wieder „Heeme“. Bei „Zschoches“ wird noch mal kurz aufgehopft und am „Automatischen Roland“ in Erdmanshain poltern für 80 Cent die eisgekühlten „Meisterbräu-Radler“ in den Ausgabeschacht! Was für ein schönes Finale! Am Ende standen hochsommerliche 113km, abgespult in einer harmonischen Gruppe, zu Buche. Song des Tages: klick

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