Logbuch, 11. März: Heimaturlaub!

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Gedenkstein für Otto Ludwig / Heimatdichter und Autor des Buches „Der Rennsteig“

Kurz entschlossen hat sich Herr Ritzel ins heimatliche Thüringen abgesetzt. Ein paar Tage Abstand zum Tun und Treiben in der Leipziger Tieflandsbucht zu gewinnen und den Besuch bei Muttern mit ein paar Trails im Thüringer Wald zu verbinden, kam wie gerufen. Fix den dicken Gustav ins Auto gepackt und ein Blick auf diverse Wetter-Apps und ins virtuelle Kartenmaterial geworfen. Vor Ort angekommen, treffen die App-Orakel auch noch perfekt zu: 6°C, wolkig bis heiter! Mutter schmiert mir noch eine großes Gehacktesbrötchen und ich verabschiede mich in Richtung Rennsteig. Den erreiche über die „Mosbacher Linde“, die „Herzogseiche“ und den „Achttälerweg“ (schön trailig an einem Hang gelegen) an der „Hohen Sonne“ (das war bis 1986 mal ein angesagtes Ausflugslokal – heute leider verwahrlost und immer noch ohne potenten Investor). Wenigstens gibt es dort noch den Imbiss und das Wernesgrüner vom Fass. Die „Hohe Sonne“ gehört zu den klassischen Rennsteigportalen. Hier startet früher auch mal der Rennsteiglauf über 72,7km! Seit Jahren ist der Start „eventgerecht“ auf den Marktplatz von Eisenach verlegt. Also auf der „Hohen Sonne“ angekommen, ein kleines Pils genehmigt, wird der Rennsteig westwärts unter die 3.0 Walzen genommen.

Ziel ist der 0-Kilometerpunkt desRennsteiges in Hörschel! Da geht es, mit gelegentlich herrlichen Ausblicken auf die Höhenzüge des Thüringer Waldes, auf „Forstautobahnen“ immer hübsch up and down. Der „Vachaer Stein“ wird gequert und es folgt der Anstieg hoch zum Clausberg. Oben angekommen fällt der Rennsteig in Richtung Hörschel in einigen Abschnitten ziemlich steil ab. Womit zu rechnen war: die Forstwirtschaft ist unterwegs! Entsprechend in Mitleidenschaft gezogen ist mein Weg. Es gab Abschnitte, wo ich innständig hoffte, dass sich mein dicker Gustav auf seinen breiten Latschen durchwühlen kann. Er konnte! Hätte ich absteigen müssen, wäre ich mindestens knöcheltief im Schlamm versunken. Hörschel, das „Tor zum Rennsteig“ erreiche ich nach einer schönen anderthalb Kilometer langen 8,5%igen Schussfahrt. Retour nach Eisenach gehts von dort entspannt auf einem asphaltierten Radweg. In der Wartburgstadt angekommen, habe ich erst mal eine Weile nach einer Tanke mit Waschboxen gesucht, um das Rad von etwa drei Kilo Schlamm zu befreien. Nach Radwäsche und einem schönen Anstieg durch den Stadtpark empfing mich Muttern mit einem Klassiker: Hackklöpschen, Mischgemüse, Kartoffeln. Mega!!

 

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