Logbuch 26. November: take five!


bsg-gluehweizenrunde-1-von-1

Nebelgraue Suppe in der Leipziger Tieflandsbucht. Die Temperaturen im Fausthandschuhbereich! Das sind die immer wiederkehrenden Rahmenbedingungen, wenn die Blogsportgruppe ihre Serie der Glühweingiros ausfährt. Heuer sollte der Grimmaer WMarkt angesteuert werden. Das Ziel wurde kurzentschlossen geändert, nachdem der Nebel immer suppiger wurde und der Blick vom Hochufer des Störmthaler Sees den Eindruck machte, als führen wir entlang der bretonischen Atlantikküste.Der ausgesprochen guten Laune tat das in der BSG Group of five keinen Abbruch. Und für allerbeste Unterhaltung war auch gesorgt, denn Wolle bereicherte nach längerer BSG-Abstinenz das Fahrerfeld und wir kurvten also durch die Felder in den warmen Gasthof Thierbach. Der machte, in alter Verbundenheit nur für uns zwei Stunden früher auf. So geht Service! Und aus dem Glühwein wurde ein Glühweizengiro!

bsg-gluehweizenrunde_2-1-von-1

Veröffentlicht unter Startseite | Verschlagwortet mit , | 1 Kommentar

Logbuch, 19. November: NachtCross!


…normalerweise ist nach Einbruch der Dunkelheit am Störmthaler See der Hund begraben. Bestenfalls irrlichtern ein paar Glühwürmchen auf den verschlungenen Pfaden am Seeufer, die sich dann als Stirnlampen der Joggergemeinde outen. Anders am 19. November! Robert Förster, seit einem Jahr Exprofi, hatte eine hübsche Idee: Am Störmthaler See sollte, erstmalig in deutschen Landen, im Dunkeln ein Querfeldeinrennen ausgetragen werden. Und was „Frösi“ und sein Team da auf die Beine gestellt hatten, konnte sich echt sehen lassen. Der Parcours hatte es in sich, die Tektonik des östlichen Seeufers wurde ausgereizt! Unten am Wasser gab es eine schöne Sandpassage dann den  Hang hoch und nach der Durchfahrt oben – vorbei am Glühweinausschank der Kräppelchen- und der Würstchenbude – in eine knackige Abfahrt! Das ganze „besonnt“ durch ein paar Flutlichtscheinwerfer und Leuchtballons und beim Eliterennen auch noch schön aufgeweicht durch den Regen, der das ganze Gelände zwei Stunden vorm Start des Nachtrennens komplett aufgeweicht hatte. Respekt an ALLE, die sich das gegeben haben und ein großes Dankeschön an das Organisationsteam! Hoffentlich gibt es 2017 ein Wiederholung. Der Anfang wurde gemacht und das perfekt!

Veröffentlicht unter Startseite | Kommentar hinterlassen

Logbuch, 4.November: Der Guinness-Giro hat es in den „Fahrstil“ geschafft…


guf…und ist mit der kleinen, feinen, traditionellen, nunmehr schon  fünften, Ausgabe des „GUINNESS-Giro“ der Blogsportgruppe auch im „Fahrstil“, dem „CICERO“ der Radfahrmagazine, präsent…das freut uns!

Veröffentlicht unter Startseite | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentar hinterlassen

Logbuch, 22. Oktober: Guinnessgiro No. Five! …den Unerschrockenen gehört die Welt…


start-zum-guinness-giro-2016

Start, Killiwilly 11:45Uhr

Bevor ich mich später (es gibt ja noch die langen Winterabende…) mal der Auswertung meiner zehntägigen Italy-Impressionen u.a. vom Vintage-Fahrradfasching in Gaiole widme, hat der nunmehr fünfte (!) Guinnessgiro Vorrang! Verglichen mit der Austragung im 2015er „Indian Summer“, waren die aktuellen Bedingungen alles andere als freundlich. Bei 7° und Nieselregen in den Sattel zu steigen, ist dann schon mal einen großen Zacken verschärfter! „Gefahren wird bei jedem Wetter“ – so hatte ich das in der Ausschreibung etwas übermütig formuliert. Na ja, diesen Punkt musste ich, nach einem deprimierenden Blick auf den Bindfadenregen am Sonnabendmorgen, erst mal kurz auf Realitätssinn checken… Aber was sollen rationale Argumente, wenn es um den Guinnessgiro geht! Da steht ein jährliches Highlight der Blogsportgruppe auf dem Terminplan, da wurde extra eine schicke Stickstoff Guinness Schankanlage im Zielbereich „Waldfrieden“ installiert, wurden Streckenpläne ersonnen, an der Ausrüstung getüftelt und ja, es wurde sicher auch an der Einen oder Anderen Ausrede gebastelt, um die Teilnahmeverweigerung plausibel zu machen. Forget it!! Schließlich – und nur das zählt – waren jene Protagonisten am Start, denen das Wetter und sonstiges Gedöns am Arsch vorbei gehen. Das erste Guinness des Tages gabs pünktlich 11:00 Uhr im Startlokal (Killiwilly). Wetter kann man sich auch schön trinken. Punkt. Die nachfolgenden Pints durften sich die Fahrer – nachdem gut 75km, mal mit, mal ohne Regen gefahren waren – selber zapfen.

Ja, wo gibts denn so was noch einmal? Also: BIGGEST GRATITUDE an Jörg, der nicht nur als Spender des herbstbraunen Edelstoffs, sondern auch als alljährlicher Mahner („…Gerald, wir müssen den Guinnessgiro vorbereiten…“) eine gewaltige Aktie daran hat, dass sich immer wieder eine Gruppe Auserwählter dieser außergewöhnlichen Ausfahrt anschließt. Und in diesem Jahr verzeichneten wir auch eine überregionale Teilnahme: Gunnar Fehlau (ich hätte jetzt fast geschrieben: bekannt aus Presse, Funk und Fernsehen… 😉 hatte gemeldet und fuhr nicht nur mit, sondern sorgte auch für eine recht flotte Fahrweise! Gunnar: schön, dass Du dabei warst! Am Ende verlustierte sich das geschundene Sixpack noch hübsch im Ziellokal, füllte die leergebrannten Akkus mit Erlesenem aus der Waldfrieden-Küche und setzte die unterwegs im Sattel begonnene Konversation über alles was sich dreht fort. Ein feiner Tag!

zielfoto

Ziel, „Waldfrieden“ gg.15:00 Uhr

Veröffentlicht unter Startseite | 2 Kommentare

Logbuch, 3. September: Toskana preview…im Muldental


BSG MuldentalIn drei Wochen schaue ich mir mal die Toskana an. Im Fokus des Interesses: „L Eroica“ in Gaiole. Die heutige Ausfahrt der Blogsportgruppe war da eine famose Einstimmung. Ein Sixpack durchtrainierter Cracks brach am frühen Vormittag in südliche Gefilde des Muldentals hinter Wechselburg auf. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Startseite | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentar hinterlassen

Logbuch, 13. August: Tautendorf Bikémon go…


Am Rande der Blogsportsommerausfahrt fiel im Biergarten Kleinbothen der Satz: „…Pokémons können auf dem Rad nicht gejagt werden…“ (O-Ton justbiking) Gut. Das muss man erst mal so akzeptieren. Schließlich spricht hier der IT-Fachmann. Nach 110 wunderschönen Kilometern mit den Jungs hügelauf und hügelab durchs Muldental wieder im Sperrbezirk (04277) angekommen, wollte ich aber wissen, ob das wirklich so stehen bleiben kann Weiterlesen

Veröffentlicht unter Startseite | Verschlagwortet mit , , , | 5 Kommentare

Logbuch, 30.Juli 2016: das Rochlitzsyndrom


Geithain Kaffeestopp Tanke-1Der Sommer zeigt sich momentan von seiner besten Seite. Die kleinen Schauer und Gewitter seien ihm verziehen, solang der Asphalt schön warm bleibt, ist jede Dusche eine Sommerdusche! Und nach einem überaus entspannten Aufenthalt an der Ostsee bin ich auch wieder gern in der heimischen Tiefebene und dem angeschlossenen mittelsächsischen Hügelrevier unterwegs. Keine Ahnung, ob es am Alter liegt oder einfach nur Bequemlichkeit ist, aber seit meiner Rückkehr von Fischland und Darß zieht es mich immer wieder magisch ins Muldental. Und immer wieder nach Rochlitz. Das Rochlitzsyndrom womöglich. Kürzlich las ich irgendwo, dass es sowas wie eine Routenphlegma gibt…Oh weh, ich hoffe das werde ich wieder los. Aber erstmal ist noch alles im grünen Bereich, denn ich grübel gerade über ein paar Sachsen-Anhalt-Kilometer nach, die ich im August noch unter die Reifen nehmen will. Die Querfurter-Platte und sowas. Außerdem finde ich das ganze Elstertal noch etwas unterbelichtet. Aber gut, zurück zu jetzt und heute. Der eigentliche Grund immer wieder ins Muldental zu kurbeln hat den Hintergrund, dass es dort doch ein paar Zielpunkte gibt, die das Herz des Pedaleurs höher schlagen lassen. Schließlich gehöre ich nicht mehr der Spezies jener Radsportler an, die alles über „schneller, höher, weiter“ definieren. Stattdessen liegt über meiner vielschichtigen Routenplanung immer die „Wohlfühlfolie“. Es muss ein Ziel definiert sein, was es sich anzusteuern lohnt – und wo auch belohnt wird. Das kann ein Rochlitzer Berg Aussichtspunkt-1wunderschöner Ausblick sein, der sich so unvermittelt am Rand des Asphalt ergibt. Oder ein Ort, der wundersame kulturgeschichtliche Überraschungen bereit hält. Natürlich gehören gastronomische Überraschungen dazu, die ich immer besonders fokussiere. Diese sind ja beispielsweise im Muldental nun leider nicht in wirklich großer Dichte vorhanden (Achtung: das ist ein ganz persönlicher Blick meinerseits, der potenzielle Neuentdeckungen, die von anderen Pedaleuren gemacht wurden, nicht berücksichtigt!) und bisher schnell an einer Hand abgezählt: Der Gasthof Tautendorf, das „Blümchen-Café“ an der Rochlitzer Burg, die vegane Eisdiele in Wechselburg, „Zschoches Eisdiele“ in Kössern und „Mr. Expresso“ am Rochlitzer Markt … mehr fällt mir schon nicht mehr ein. Alle anderen Destinationen sind dann doch eher Mainstream und unter der Rubrik „Schnelle Unterwegsversorgung“ einzuordnen. Also ein schnelles Zwischenpils im Biergarten mit dem klassischen Speisenangebot von Karli über Schnitzel bis Würzfleisch…27680678911_6d64c97e23_oAber der klassische Radfahrer möchte sich doch an einen guten Espresso oder ein kaltes Bier aus einer regionalen Brauerei, eine Bruschetta, ein Tiramisu oder dem vorgeschaltet eine wohlschmeckende Antipasta erinnern. Das ist am Rochlitzer Markt bei Michael Andreas (Mr. Expresso) kein Problem. Man sollte sich aber vorher auf der FB-Seite schlau machen, ob die mediterranen Zauberer auch wirklich geöffnet haben. Bei meinem letzten Besuch und auch heute, stand ich vor verschlossener Tür. Die Gründe waren immer einsichtig. Mal wurden im Dienst des Kunden kulinarische Exkursionen unternommen, heute war es ein Gastspiel beim Badfest, weswegen ich meinen Bruschettahunger mit einem Souflaki beim Griechen „OLYMPIA“ unweit des Rochlitzer Marktes kompensieren musste. Und: das war eine Entdeckung! Ein lauschiger Innenhof, eingerahmt von Rochlitzer Porphyr. Sehr schön und das kurz vor der Eröffnung der Olympiade 😉

Veröffentlicht unter Startseite | 1 Kommentar