Logbuch, 3. Dezember: everything right…!


Wer hats erfunden? Den Global Fat Bike Day (GFBD)? Keine Ahnung. Was ich jetzt weiß ist: it was a explicitly happy Day!! Thanks an Gerard Rover für die charmante Erinnerung an den GFBD. Ich hätte es womöglich verpennt. Und das wäre extrem schade gewesen. Aber so wurde ja alles gut. Unkomplizierte Verabredung Highnoon an der Sachsenbrücke! Zunächst im Quartett: Gerard, Timo, Hans & myself – später am Lagerfeuer der Domholzschänke ergänzt durch Matthias und Uwe, rödelte dickes, mitteldickes und dünneres Gummi über den teilweise noch angefrorenen Wald-, Feld- und Wiesenboden. Und wer der Meinung war, dass man in der Leipziger Tieflandsbucht jeden Trail, jeden Hügel und jeden verschlungenen Pfad schon mal gefahren wäre – der hat sich heute eben manchmal geirrt. Gerard hatte am Start in den grob verabredeten Parcours ein paar Dinger eingebaut, die waren vom allerfeinsten 😉 Myself weiß jetzt jedenfalls: es gibt auch andere Varianten die Rodelbahn am Bienitz anzusteuern und einer der vielfach existierenden Leipziger Scherbelberge ist eben der nordöstlich von Grünau. Dazwischen gab es ein paar Standards: die schmale Häuser-Passage in Lindenhayn, die Abfahrt parallel zur Rodelbahn und die Querung des Lützschenaer Schlossparks. Natürlich ist so ein Globalfatbikehappyupanddownhillday auch gespickt mit kleinen Erholungen. Der famose Glühwein am Lagerfeuer-Imbiss der  Domholzschänke markierte das erste Innehalten – final folgte eine kurze Whisky-Verkostung, hoch oben auf dem „Dach der Tour“, dem Nahleberg auch als Kippe Möckern bekannt. Von dort stürzte sich Gerard dann auch als einziger in den Downhill…Ich wollte, wie so oft unterwegs, mehr  bewegte Bilder einfangen – aber es war, wie  immer, schwierig und umständlich: Anhalten, Packtasche auf, Kamera raus, Fahrer zu schnell, Motiv vorbei… Also sind doch mehr „Stills“ entstanden:

Nachtrag: Herzliches Dankeschön an meine Ausrüster (BDO und adler tailor made cycle wear) Der Test für den (möglichen) Winter ist bestanden! Ein Blick in meinen „Bekleidungsatlas“: Minimal-Wear: obenrum klassisch Netzhemd + Base Layer von Icebreaker + Endura Primaloft Jacket. Untenrum: Wintersocks von Specialized, Meindl Boots, kurze Radunterhose von Gore + Winter-Base von Adler tailor made + Endura Bikeshort MT 500:

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Logbuch 26. November: take five!


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Nebelgraue Suppe in der Leipziger Tieflandsbucht. Die Temperaturen im Fausthandschuhbereich! Das sind die immer wiederkehrenden Rahmenbedingungen, wenn die Blogsportgruppe ihre Serie der Glühweingiros ausfährt. Heuer sollte der Grimmaer WMarkt angesteuert werden. Das Ziel wurde kurzentschlossen geändert, nachdem der Nebel immer suppiger wurde und der Blick vom Hochufer des Störmthaler Sees den Eindruck machte, als führen wir entlang der bretonischen Atlantikküste.Der ausgesprochen guten Laune tat das in der BSG Group of five keinen Abbruch. Und für allerbeste Unterhaltung war auch gesorgt, denn Wolle bereicherte nach längerer BSG-Abstinenz das Fahrerfeld und wir kurvten also durch die Felder in den warmen Gasthof Thierbach. Der machte, in alter Verbundenheit nur für uns zwei Stunden früher auf. So geht Service! Und aus dem Glühwein wurde ein Glühweizengiro!

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Logbuch, 19. November: NachtCross!


…normalerweise ist nach Einbruch der Dunkelheit am Störmthaler See der Hund begraben. Bestenfalls irrlichtern ein paar Glühwürmchen auf den verschlungenen Pfaden am Seeufer, die sich dann als Stirnlampen der Joggergemeinde outen. Anders am 19. November! Robert Förster, seit einem Jahr Exprofi, hatte eine hübsche Idee: Am Störmthaler See sollte, erstmalig in deutschen Landen, im Dunkeln ein Querfeldeinrennen ausgetragen werden. Und was „Frösi“ und sein Team da auf die Beine gestellt hatten, konnte sich echt sehen lassen. Der Parcours hatte es in sich, die Tektonik des östlichen Seeufers wurde ausgereizt! Unten am Wasser gab es eine schöne Sandpassage dann den  Hang hoch und nach der Durchfahrt oben – vorbei am Glühweinausschank der Kräppelchen- und der Würstchenbude – in eine knackige Abfahrt! Das ganze „besonnt“ durch ein paar Flutlichtscheinwerfer und Leuchtballons und beim Eliterennen auch noch schön aufgeweicht durch den Regen, der das ganze Gelände zwei Stunden vorm Start des Nachtrennens komplett aufgeweicht hatte. Respekt an ALLE, die sich das gegeben haben und ein großes Dankeschön an das Organisationsteam! Hoffentlich gibt es 2017 ein Wiederholung. Der Anfang wurde gemacht und das perfekt!

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Logbuch, 4.November: Der Guinness-Giro hat es in den „Fahrstil“ geschafft…


guf…und ist mit der kleinen, feinen, traditionellen, nunmehr schon  fünften, Ausgabe des „GUINNESS-Giro“ der Blogsportgruppe auch im „Fahrstil“, dem „CICERO“ der Radfahrmagazine, präsent…das freut uns!

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Logbuch, 22. Oktober: Guinnessgiro No. Five! …den Unerschrockenen gehört die Welt…


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Start, Killiwilly 11:45Uhr

Bevor ich mich später (es gibt ja noch die langen Winterabende…) mal der Auswertung meiner zehntägigen Italy-Impressionen u.a. vom Vintage-Fahrradfasching in Gaiole widme, hat der nunmehr fünfte (!) Guinnessgiro Vorrang! Verglichen mit der Austragung im 2015er „Indian Summer“, waren die aktuellen Bedingungen alles andere als freundlich. Bei 7° und Nieselregen in den Sattel zu steigen, ist dann schon mal einen großen Zacken verschärfter! „Gefahren wird bei jedem Wetter“ – so hatte ich das in der Ausschreibung etwas übermütig formuliert. Na ja, diesen Punkt musste ich, nach einem deprimierenden Blick auf den Bindfadenregen am Sonnabendmorgen, erst mal kurz auf Realitätssinn checken… Aber was sollen rationale Argumente, wenn es um den Guinnessgiro geht! Da steht ein jährliches Highlight der Blogsportgruppe auf dem Terminplan, da wurde extra eine schicke Stickstoff Guinness Schankanlage im Zielbereich „Waldfrieden“ installiert, wurden Streckenpläne ersonnen, an der Ausrüstung getüftelt und ja, es wurde sicher auch an der Einen oder Anderen Ausrede gebastelt, um die Teilnahmeverweigerung plausibel zu machen. Forget it!! Schließlich – und nur das zählt – waren jene Protagonisten am Start, denen das Wetter und sonstiges Gedöns am Arsch vorbei gehen. Das erste Guinness des Tages gabs pünktlich 11:00 Uhr im Startlokal (Killiwilly). Wetter kann man sich auch schön trinken. Punkt. Die nachfolgenden Pints durften sich die Fahrer – nachdem gut 75km, mal mit, mal ohne Regen gefahren waren – selber zapfen.

Ja, wo gibts denn so was noch einmal? Also: BIGGEST GRATITUDE an Jörg, der nicht nur als Spender des herbstbraunen Edelstoffs, sondern auch als alljährlicher Mahner („…Gerald, wir müssen den Guinnessgiro vorbereiten…“) eine gewaltige Aktie daran hat, dass sich immer wieder eine Gruppe Auserwählter dieser außergewöhnlichen Ausfahrt anschließt. Und in diesem Jahr verzeichneten wir auch eine überregionale Teilnahme: Gunnar Fehlau (ich hätte jetzt fast geschrieben: bekannt aus Presse, Funk und Fernsehen… 😉 hatte gemeldet und fuhr nicht nur mit, sondern sorgte auch für eine recht flotte Fahrweise! Gunnar: schön, dass Du dabei warst! Am Ende verlustierte sich das geschundene Sixpack noch hübsch im Ziellokal, füllte die leergebrannten Akkus mit Erlesenem aus der Waldfrieden-Küche und setzte die unterwegs im Sattel begonnene Konversation über alles was sich dreht fort. Ein feiner Tag!

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Ziel, „Waldfrieden“ gg.15:00 Uhr

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Logbuch, 3. September: Toskana preview…im Muldental


BSG MuldentalIn drei Wochen schaue ich mir mal die Toskana an. Im Fokus des Interesses: „L Eroica“ in Gaiole. Die heutige Ausfahrt der Blogsportgruppe war da eine famose Einstimmung. Ein Sixpack durchtrainierter Cracks brach am frühen Vormittag in südliche Gefilde des Muldentals hinter Wechselburg auf. Weiterlesen

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Logbuch, 13. August: Tautendorf Bikémon go…


Am Rande der Blogsportsommerausfahrt fiel im Biergarten Kleinbothen der Satz: „…Pokémons können auf dem Rad nicht gejagt werden…“ (O-Ton justbiking) Gut. Das muss man erst mal so akzeptieren. Schließlich spricht hier der IT-Fachmann. Nach 110 wunderschönen Kilometern mit den Jungs hügelauf und hügelab durchs Muldental wieder im Sperrbezirk (04277) angekommen, wollte ich aber wissen, ob das wirklich so stehen bleiben kann Weiterlesen

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